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Gelbe Begrenzungsleuchten für Motorräder

Damit es bei der Hauptuntersuchung nicht zu bösen Überraschungen kommt, müssen beim Einbau von gelben Begrenzungsleuchten einige Bedingungen erfüllt sein
© Foto: TÜV Rheinland

Statt weißer Begrenzungsleuchten sind nun auch gelbe zugelassen. Doch bei ihrem Einbau müssen gewisse Bedingungen erfüllt werden.


Datum:
03.10.2014
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Für Biker gilt besonders: Nicht nur gut sehen, sondern vor allem wegen ihrer schmalen Silhouette am Tag, auch gut gesehen werden. Das ist überlebenswichtig. „Seit 1. Juli dieses Jahres sind nach der europäischen Richtlinie 2013/60/EG für die Genehmigung neuer Fahrzeugtypen bei Motorrädern statt der weißen Begrenzungsleuchten alternativ auch gelbe zugelassen“, erklärt Gunnar Pflug, Leiter des Technologiezentrums Verkehrssicherheit bei TÜV Rheinland.

Der Einbau solcher gelben Begrenzungsleuchten (Standlicht) ist jedoch, wie der TÜV Rheinland informiert, an gewisse Bedingungen geknüpft:

  • Sie müssen paarweise (eine pro Seite) und symmetrisch zur Mitte montiert werden.
  • Sie können in den jeweiligen Blinker integriert sein und als solche Kombination eine Bauartgenehmigung haben. Ein derartiger Blinker benötigt eine doppelte Bauartgenehmigung – sowohl als Fahrtrichtungsanzeiger als auch als Begrenzungsleuchte. Keinesfalls darf ein „normaler“ Blinker durch eine entsprechende Schaltung als Positionsleuchte verwendet werden.
  • Ist die Begrenzungsleuchte mit dem vorderen Blinker ineinander gebaut, muss sie so geschaltet sein, dass sie ausgeht oder gedimmt wird, wenn der Fahrtrichtungsanzeiger für die jeweilige Seite blinkt.
  • Eine weiße Begrenzungsleuchte darf hingegen nicht in den Blinker integriert sein.

„Sind sämtliche Einbauvorschriften erfüllt, gibt es auch keine Probleme bei der Hauptuntersuchung“, sagt Fabian Stahl, Leiter TÜV Fahrzeug-Lichttechnik in Berlin.

(cm)

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