Zu seinem 50. Geburtstag wünscht sich der Deutsche Verkehrsgerichtstag, dass seine Empfehlungen auch künftig dazu beitragen, die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen und insbesondere die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten und Verletzten weiter zu senken. Das erklärte der Präsident des Deutschen Verkehrsgerichtstages, Generalbundesanwalt a.D. Kay Nehm, bei der feierlichen Eröffnung am 26. Januar 2012 in der Kaiserpfalz in Goslar. Nehm wünscht sich außerdem, dass die Menschen Vernunft annehmen und in der täglichen Praxisverkehr Einsicht zeigen. Sie sollten anstelle des Gasfußes ihren Verstand betätigen. Leider werde vielfach gegen die Verkehrsüberwachung und die Ahndung von Verkehrsverstößen polemisiert und das Thema Halterhaftung sei zur „heiligen Kuh des deutschen Verkehrsrechts“ geworden. „Warum soll nicht ein Halter, dessen Fahrzeug die öffentliche Sicherheit und Ordnung stört, zumindest mit finanziellen oder verwaltungsrechtlichen Konsequenzen rechnen dürfen?“, fragte der streitbare Jurist zum Schluss rhetorisch. In den Arbeitskreisen der Jubiläumsveranstaltung waren auch mehr als ein Dutzend Vertreter der in der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände zusammengeschlossenen 18 Landesverbände der Fahrlehrer vertreten. Über die wichtigsten Beschlüsse der Arbeitskreise informiert "Fahrschule" in der März-Ausgabe. (dif)
Goslar: Wünsche zum 50. Deutschen Verkehrsgerichtstag
Bei strahlendem Sonnenschein wurde das Jubiläum in der dieses Mal nicht so dunklen Kaiserpfalz und auf dem Marktplatz mit einem Schilderwald gefeiert.