In einem Radiobericht des Bayerischen Rundfunks wurde die naheliegende Frage gestellt: Wie würde sich denn die geplante "Laienausbildung" auf die Kfz-Versicherung auswirken?
Bei der Laienausbildung soll künftig jeder, der die Theorieprüfung bestanden und ganze sechs Fahrstunden absolviert hat, auch mit den eigenen Eltern oder anderen Bezugspersonen im öffentlichen Straßenverkehr üben dürfen.
Doch was sagen die Versicherungen dazu? In der Reportage verweisen die Versicherer darauf, dass gilt, je jünger und unerfahrener Fahrerinnen und Fahrer sind, desto höher fällt die Kfz-Versicherung aus. Neben dem Alter beeinflussen weitere Faktoren wie Regional- und Typklasse, Schadenfreiheitsrabatt sowie Zahlungsweise die Versicherungsbeiträge.
Konkrete Prognosen zur Auswirkung der Laienausbildung gibt es aber noch nicht. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat dazu nach eigenen Angaben noch keine belastbaren Zahlen. Die HUK-Coburg weist darauf hin, dass Beiträge sich am individuellen Risiko orientieren müssten. Jeder Versicherer werde also prüfen müssen, ob und wie sich die neuen Regelungen auf das Risikoprofil auswirken – und dann die Tarife entsprechend anpassen. Für detaillierte Einschätzungen sei es aber noch zu früh.
Den kompletten Radiobericht können über nachfolgenden Link anhören.