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GTÜ: Weniger Mängel bei der Hauptuntersuchung

Am häufigsten wurden Mängel an der Elektrik moniert
© Foto: GTÜ

Im ersten Halbjahr 2016 sind laut GTÜ weniger Fahrzeuge bei der HU durchgefallen als in den Jahren zuvor. Und das, obwohl die Pkw immer älter werden.


Datum:
17.09.2016
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Die Prüf- und Sachverständigenorganisation GTÜ vermeldet einen erfreulichen Trend beim Pkw-Sicherheitscheck: Bei den von den Stuttgartern durchgeführten amtlichen Hauptuntersuchungen (HU) fallen weniger Pkw durch als in den letzten Jahren. Nach eigenen Angaben schickten die GTÜ-Prüfingenieure im ersten Halbjahr dieses Jahres 21,2 Prozent der Autos mit erheblichen Mängeln zurück in die Werkstatt. Bei der letzten Mängelerhebung 2015 waren es noch fast ein Prozent mehr Fahrzeuge, die im ersten Anlauf keine HU-Plakette erhielten.

Ohne Probleme, sprich ohne Beanstandung, absolvierten im ersten Halbjahr 61,3 Prozent der Pkw – ein besserer Wert als im Vorjahr. „Grund hierfür dürfte zum einen die Qualitätsverbesserung der Fahrzeuge und zum anderen die Zunahme von Service- und Reparaturleistungen in den Kfz-Werkstätten sein“, sagt GTÜ-Geschäftsführer Robert Köstler. Über 2,3 Millionen Hauptuntersuchungen wurden für die aktuelle Mängelstatistik des 1. Halbjahres 2016 ausgewertet.

Ein weiterer Trend, den die GTÜ-Prüfer feststellen konnten: Die Autos werden älter. So stieg das Durchschnittsalter aller 45,1 Millionen in Deutschland zugelassenen Pkw weiter und liegt derzeit bei 9,2 Jahren. Grob lässt sich sagen: Je älter, desto schlechter der Zustand. Von den Autos, die über 9 Jahre alt sind, bekommt ein Drittel die Plakette nicht im ersten Versuch. Sind die Fahrzeuge jünger als drei Jahre, liegt der Wert bei vier Prozent.

Was bemängeln die Prüfer? Laut Mitteilung der Sachverständigenorganisation stellte GTÜ am häufigsten Mängel bei der Elektrik fest (25,7 Prozent), insbesondere bei der Beleuchtung der Fahrzeuge. Dann folgen Umweltbelastung (Abgas, Ölverlust, Lärm, 23,4 Prozent) und die Bremsanlage (17,4 Prozent).

(tr)

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