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Hybride und E-Autos steigen in Verbrauchergunst

Hybride und E-Autos werden langsam immer beliebter
© Foto: mmphoto/stock.adobe.com

Aus der aktuellen Aral-Studie „Trends beim Autokauf 2019“ geht hervor, dass es inzwischen ein wachsendes Käuferinteresse an Hybrid- und Elektrofahrzeugen gibt.


Datum:
11.10.2019
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Inzwischen fühlen sich 17 Prozent der Umfrageteilnehmer von Hybridautos angesprochen. Das bedeutet einen Zuwachs um zwei Prozentpunkte gemessen an der vorangegangenen Untersuchung von 2017. Auch der Elektroantrieb legte zwei Prozentpunkte auf jetzt sieben Prozent zu. Autogas und Erdgas hingegen spielen nach Auskunft von Aral als alternative Antriebsoptionen praktisch keine Rolle mehr: Sie kommen nur noch auf einen Marktanteil von jeweils einem Prozent. Zum Vergleich: Autogas lag vor zehn Jahren noch bei zehn Prozent.

Diese und weitere Ergebnisse der Aral-Studie hat das Goslar Institut zusammengefasst und in einer Pressemitteilung veröffentlicht.

Diesel abgeschlagen

Auch wenn – wie in der Vorgängerstudie – 2019 wiederum 55 Prozent der Befragten angeben, sich vorstellen zu können, demnächst Stromer zu kaufen, tendieren immer noch 55 Prozent der angehenden Autokäufer zu einem Wagen mit Ottomotor. Das entspricht einem Plus von drei Prozentpunkten im Vergleich mit 2017. Dagegen schlägt die Diesel-Diskussion beim Selbstzünder voll zu: Zurzeit würden sich nur noch zwölf Prozent für einen solchen Antrieb entscheiden, sechs Prozentpunkte weniger als vor zwei Jahren. Damit rutscht der Diesel auf Platz drei in der Favoritenliste ab.

Skepsis bei autonomem Fahrer

Zurückhaltung zeigen die von Aral befragten Konsumenten weiterhin beim Thema autonomes Fahren: Immer weniger Befragte können sich vorstellen, das Lenkrad vollständig aus der Hand zu geben. Nur 18 Prozent von ihnen würden in einem selbstständig fahrenden Auto Platz nehmen, berichtet die Aral-Studie. Dieser Anteil sank demnach im Vergleich zu der Befragung vor zwei Jahren um zwei Prozentpunkte und im Vergleich zur Erstbefragung im Jahr 2015 sogar um 16 Prozentpunkte. Parallel dazu nahm der Anteil der Skeptiker von 26 auf jetzt 29 Prozent zu.

Sicherheitsbedenken dominieren

Bei den Skeptikern dominieren demnach Sicherheitsbedenken: 35 Prozent der Studienteilnehmer, die nicht autonom fahren möchten, befürchten eine wachsende Unfallgefahr. Mangelndes Vertrauen in die Technik äußerten 30 Prozent der Befragten. Und jedem Fünften von ihnen widerstrebt es, die Kontrolle über das Fahrzeug aus der Hand zu geben. Weitere neun Prozent äußerten, einfach gerne selbst zu fahren.

(tc)

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