Seit dem 1. Juli 2011 dürfen auch österreichische Fahranfänger, die am Modell L17 teilnehmen und das Mindestalter von 18 Jahren noch nicht erreicht haben, in Deutschland keinen Pkw mehr fahren. Laut einem Sprecher des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) sollte sich diese von den Bundesländern eingebrachte Neuregelung ursprünglich nur auf Drittstaaten außerhalb der EU beziehen. Deshalb arbeite das Ministerium bereits an einem neuen Vorschlag, der eine entsprechende Änderung der Fahrerlaubnisverordnung vorsehe. Danach gelte auch der „L17“-Führerschein aus Österreich wieder. Wie das BMVBS weiter schreibt, sollen die örtlichen Polizeidirektionen das Fahrern von L-17-Führerscheininhabern nicht ahnden. Der Bund werde die Länder dafür um Unterstützung bitten. Laut einem Bericht der Passauer Neuen Presse hat Staatssekretär Dr. Andreas Scheuer erklärt, der neue Vorschlag werde bei der nächsten Sitzung des Bund-Länder-Fachausschusses im September beraten. Er könne noch in diesem Jahr in Kraft treten. (dif)
Mindestalter: Ministerium will für junge Österreicher nachbessern
Teilnehmer an der österreichischen L17-Ausbildung sollen bald regulär wieder in Deutschland Pkw fahren dürfen, auch wenn sie noch keine 18 Jahre alt sind.