Bei der Nachrüstung von Xenon-Scheinwerfern in Motorrädern ist der Einbau einer automatischen Leuchtweitenregulierung vorgeschrieben. Da man beim Einbau außerdem mit hohen Spannungen umgehen muss, sollte man die Nachrüstung einem Fachmann überlassen und nicht auf scheinbar preiswerte Angebote aus dem Internet eingehen. Diesen Rat gibt der TÜV Süd. Er weist auch darauf hin, dass bei Motorrädern anders als bei Pkw keine Scheinwerferreinigungsanlage vorgeschrieben sei. Da die qualifizierte Nachrüstung schnell 1.000 Euro koste, sollten Besitzer älterer Motorräder lieber prüfen, ob sie ihre konventionellen Halogenscheinwerfer nicht gegen leistungsfähigere tauschen. Damit und mit der Überprüfung von Reflektoren könne man die Leistungsausbeute der Halogentechnik stark verbessern. (dif)
Motorräder: Xenon-Nachrüstung Fachleuten überlassen
Der TÜV Süd rät dazu, bei älteren Motorrädern erst zu prüfen, ob man die herkömmliche Halogen-Technik nicht noch optimieren kann.