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Parkplatzfrust im Großstadtdschungel

Dicht an dicht: in Großstädten wie München ist es schwer einen Parkplatz zu finden
© Foto: M.Jenkins / fotolia.com

Rund zwei Drittel der deutschen Autofahrer sind unzufrieden mit der Parkplatzsituation in ihrer Stadt, wie eine Umfrage von Autoscout24 ergab.


Datum:
25.03.2015
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Die Parkplatzsuche in deutschen Großstädten ist teuer und nervenaufreibend. Das beweist eine repräsentative Umfrage unter Autofahrern in den fünf größten Städten Deutschlands: Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt am Main. Die Studie des Online-Automarkts AutoScout24 zeigt: Rund zwei Drittel (64 Prozent) der Großstädter sind unzufrieden mit der Parkplatzsituation in den Stadtzentren und beschreiben sie als schlecht beziehungsweise sehr schlecht.

Am härtesten ist der Kampf um Parkraum in der Münchner Innenstadt. Hier empfinden 30 Prozent die Situation sogar als sehr schlecht. Am entspanntesten scheint es im Herzen Berlins zuzugehen: Hier sind nur 21 Prozent sehr unzufrieden.

Ganz ohne Kosten kann man in Großstädten kaum mehr parken. Nur 16 Prozent der deutschen Großstädter zahlen monatlich nichts fürs Parken. Zwei Drittel (65 Prozent) geben bis zu 49 Euro für Stellplatzmieten, Parkausweise, Parkgebühren oder Strafzettel aus, weitere 16 Prozent zwischen 50 Euro und 149 Euro. Vier Prozent greifen sogar noch tiefer in die Tasche und berappen 150 Euro oder mehr pro Monat.

Zu wenig kostenlose Parkplätze (62 Prozent) und hohe Parkgebühren (60 Prozent) sind die Hauptärgernisse der Befragten während der Parkplatzsuche. Auch fehlende freie Parkplätze und über die Begrenzung des Parkplatzes hinaus abgestellte Autos (jeweils 57 Prozent) erregen die Gemüter der Stadtbewohner. Weniger Frust verursachen enge Parkhäuser (37 Prozent) und vor der Nase weggeschnappte Parkplätze (18 Prozent).

Wohl teils auch der schwierigen Parksituation in Großstädten geschuldet: Knapp die Hälfte der Befragten (49 Prozent) vergisst manchmal, wo ihr Auto steht. Zehn Prozent passiert das sogar öfter. „Hierfür gibt es bereits einige hilfreiche Apps, die am nächsten Tag zeigen, wo man geparkt hat“, empfiehlt Michael Gebhardt.

Bei der Parkplatzsuche helfe beispielsweise Parknav, wie Gebhardt weiter ausführt. Parknav berechne in München die Wahrscheinlichkeit in einzelnen Straßen einen Parkplatz zu finden und zeige dem Autofahrer einen optimierten Suchpfad – ähnlich wie bei den Stauinformationen in Google Maps. So fänden Nutzer schnell einen freien Parkplatz. In der App könne man zwischen den Kriterien kostenlos, mit Parkschein oder mit Parkerlaubnis wählen.

(AutoScout24/cm)

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