Seit dem 1. Dezember 1951 ist die Hauptuntersuchung (HU) von Kraftfahrzeugen für den Straßenverkehr vorgeschrieben. Auf dieses Jubiläum weist der Verband der TÜV (VdTÜV) hin. Den Aufzeichnungen seiner Mitglieder ist zu entnehmen, dass die Prüfer sich bis in die 60er-Jahre auf öffentlichen Plätzen unter die Fahrzeuge legen mussten, bevor sie ihr Verantwortungsgefühl in Gruben und bei Prüfstellen voll zur Geltung bringen konnten. Heute arbeiten sie nicht nur oft Auge in Auge mit ihren Kunden unter Hebebühnen, sondern überprüfen auch viel mehr Dinge als in den Anfangsjahren. In nächster Zeit wird die Einführung eines HU-Adapters Zugang zu Diagnosesystemen im Fahrzeug bieten, um elektronische Sicherheitssysteme überprüfen zu können. Im wahrsten Sinne des Wortes spannend dürften auch die Weiterbildungen in Sachen Elektrofahrzeuge werden. (dif)
Prüforganisationen feiern 60 Jahre Hauptuntersuchung
Die Arbeit der Sachverständigen wird sich in nächster Zeit wieder gravierend ändern.