Feuerwehren und Rettungskräfte können dank einer neuen Rettungssoftware künftig einem verunfallten Pkw noch schneller helfen. Die im Jahr 2008 eingeführten papierenen Rettungsdatenblätter, die bisher jeder Fahrzeughalter eigenverantwortlich in die Sonnenblende seines Pkw steckte, wurden nun auf einer digitalen Datenbank gebündelt.
Dank einer Gesetzesänderung, die zum 1.2.2013 in Kraft tritt, können die Helfer vor Ort fahrzeugbezogene Informationen durch die Eingabe des Kennzeichens direkt vom Kraftfahrtbundesamt in Flensburg auf ein mobiles Endgerät – etwa einen Laptop oder Tablet-PC – erhalten.
Im digitalen Rettungsdatenblatt sind Informationen wie die Lage des Tanks, der Batterien oder der Airbags gespeichert. Die Software kann aus über 1.100 Fahrzeugmodellen das passende Rettungsdatenblatt zuordnen.
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