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Tödliches Tippen

Gefährliches Tippen: Das Unfallrisiko beim SMSen wird auf das 23-fache erhöht
© Foto: Geber86/iStockphoto

Das Risiko von SMSen am Steuer wird von vielen Autofahrern unterschätzt – vor allem von Fahranfängern


Datum:
05.11.2014
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„Bin gleich zu Hau …“ Er wollte nur noch schnell eine SMS an seine Liebste tippen. Für Sekunden kein Gespür für das eigene Fahrzeug, keinen Blick für den Gegenverkehr.

So oder ähnlich ereignen sich immer wieder schwere Unfälle. Doch noch immer wird die Gefahr von vielen Autofahrern unterschätzt: Wie eine im US-Bundesstaat Virginia durchgeführt Studie ergab, erhöht sich das Unfallrisiko beim SMSen auf das 23-fache – beim Telefonieren „nur“ auf das Sechsfache. Darauf weist der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) hin.

Bei der Nutzung von SMS wird der Blick längere Zeit vom Verkehrsgeschehen abgewendet. Autofahrer sollten bedenken, dass eine Blickabwendung von nur fünf Sekunden bei Tempo 50 zu einem „Blindflug“ von beinahe 70 Metern führt. Bei 130 km/h legt ein Fahrzeug in dieser Zeit sogar 180 Meter zurück.

Vor allem junge Kraftfahrer verkennen die Gefahr: Wer es gewohnt ist, sich im Alltag permanent über soziale Medien wie Facebook, Twitter oder WhatsApp auszutauschen, möchte offenbar auch im Auto nicht darauf verzichten. Bei einer im Auftrag des Reifenherstellers Goodyear durchgeführten Befragung gab jede dritte junge Frau (30 Prozent) zwischen 18 und 24 Jahren an, auch während der Fahrt SMS-Nachrichten zu schreiben. Bei den jungen Männern bekannte sich jeder vierte (23 Prozent) dazu.

(cm)

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