Unbeleuchtete Lastzüge, die auf den Verzögerungsstreifen parken, werden häufig zu einer Crash-Falle für pausenbedürftige Autofahrer. Deshalb rät der Tüv Süd, den Verzögerungsstreifen zum Abbremsen auf unter 50 Stundenkilometer zu nutzen und dabei immer den Tacho im Blick zu behalten. Bei der Einfahrt auf einen Rastplatz sollte sich die Tachonadel zwischen 30 und 40 Stundenkilometer befinden, denn hier herrscht große Gefahr durch Fußgänger sowie rangierende Pkw und Lkw. Im Zentralbereich mit Gasthaus und Spielplatz ist die Schrittgeschwindigkeit angemessen. Besonders in der Nacht sollte auf die Einhaltung des entsprechenden Tempolimits geachtet werden. Kinder sollten auf Raststätten immer an die Hand genommen werden, ebenso wie Kinderwagen oder Kindersitze niemals im Fahrbahnbereich abgestellt werden sollten. Und auch wenn die Rastanlage richtig voll ist und keine freien Parkplätze mehr zur Verfügung stehen, sollte man sich an die Regeln halten und falsches Parken vermeiden. (tal)
TÜV Süd warnt vor der Crash-Falle Autobahn-Rastplatz
Besonders nachts sollte man sehr langsam auf Parkplätze und Raststätten entlang der Autobahn einbiegen, um kein unbeleuchtetes Fahrzeug zu übersehen, raten die Sachverständigen.