Forscher der University of Maryland haben Unfallberichte der letzten sieben Jahre ausgewertet und auf den Zusammenhang von Kopfhörern mit dem Unfallgeschehen hin untersucht. Knapp 50 Menschen sind in den USA in den vergangenen zwei Jahren nachweislich deshalb tödlich verunglückt, weil sie Kopfhörer trugen und deswegen nahende Fahrzeuge nicht wahrgenommen haben. Vor sieben Jahren war die Zahl mit 16 Verkehrstoten noch deutlich geringer gewesen. Wie der Pressedienst pte mitteilt, kritisieren die US-Forscher das Tragen von Kopfhörern im Straßenverkehr als „beabsichtigte Blindheit“, weil sich die Konzentration einerseits auf die Musik verlagere und weil andererseits die Musik die Hup- und Warnsignale dämme. (kitz)
Unfallforschung: Kopfhörer als Todesfalle
Amerikanische Forscher weisen auf eine Verdreifachung der Musikhörer-Unfälle hin.