Im ersten Halbjahr 2011 verunglückten bei Straßenverkehrsunfällen in Deutschland 1.809 Menschen tödlich. Nach den vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes bedeutet das eine Zunahme um 8,5 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zunahme bei den Verletzten war mit 8,1 Prozent fast ebenso hoch. Insgesamt wurden 182.800 Menschen im Straßenverkehr verletzt. Um 8,8 Prozent auf 142.900 gestiegen ist die Zahl der Unfälle, bei denen Personen zu Schaden kamen. Die Behörde führt die negativen Entwicklungen zum Teil auf die in den Jahren 2010 und 2011 sehr unterschiedlichen Witterungsbedingungen zurück. In den Monaten Januar bis Mai 2011, für die schon genauere Zahlen vorliegen, starben gegenüber dem Vorjahr 32 Prozent mehr Zweiradfahrer auf der Straße. Sogar um 63 Prozent gestiegen ist die Zahl der tödlich Verunglückten zwischen 15 und 17 Jahren, wobei diese prozentuale Zunahme bedeutet, dass 20 Jugendliche mehr als im Vorjahr im Straßenverkehr starben. (dif) Der positive Trend bei den Unfallzahlen könnte 2011 eine Delle bekommen
Unfallstatistik: Halbjahresbilanz stimmt nachdenklich
Der positive Trend bei den Unfallzahlen könnte 2011 eine Delle bekommen.