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Wenn blindes Vertrauen ins Navi schadet

Wer nicht rechts in den Badesee abbiegen will, sollte die Ansagen seines Navis hier und da hinterfragen
© Foto: istockphoto/thinstockphotos

Auch wer die Kartendaten regelmäßig updatet, kann von seinem Navi fehlgeleitet werden, warnt das Goslar Institut.


Datum:
15.03.2017
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Vorsicht vor zu viel Vertrauen in das eigene Navigationssystem: Ein gestörter GPS-Empfang kann laut Goslar Institut zu falschen Anweisungen führen, weil sich das Navi ganz woanders wähnt, als sich das Fahrzeug in Wirklichkeit befindet. „Deshalb sollte man als Autofahrer den elektronischen Lotsen niemals völlig vertrauen.“

Streckenstudium vorab hilft

Vor allem jüngere Menschen, für die eine Routenplanung ohne Navi völlig „old school“ sei, begäben sich bereitwilliger als ältere Autorfahrer in die Hand des Navigationsgeräts, teilt das Institut mit. Letztere hätten als Sicherheit zum Beispiel noch einen Autoatlas dabei, was bei jüngeren Autofahrern selten der Fall sei. Auch entfalle bei ihnen die Vorbereitung auf eine Fahrt durch das Vorabstudium der Route. „Diese Beschäftigung mit der Streckenführung hat aber den Vorteil, dass es dem Fahrer eine bessere Vorstellung von dem Weg zum Ziel vermittelt. Dadurch kann er falsche Hinweise während der Fahrt besser erkennen.“

Navi-Ansage ist keine Entschuldigung

Führe eine falsche Information des Navis zu Unfällen, müsse der Fahrer dafür haften, heißt es in der Pressemitteilung des Goslar Instituts. Die Entschuldigung, er habe sich auf die Ansagen des Navis verlassen, gelte nicht. „Auch deshalb warnen Fachleute davor, sich blind auf den elektronischen Helfer zu verlassen.“  

(tc)

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