Das Kosmetikteam der Audi AG hat sich das Mittelklassemodell A4 vorgenommen und die für die Marke typischen Felder Außendesign und Innenausstattung bearbeitet. Während Feinheiten an den Scheinwerfern und der Motorhaube erst auf den zweiten Blick auffallen, sind bei den Detailänderungen im Innenraum schon dritte und vierte Blicke nötig. Audi verspricht, dass sich auch die Bedienung verbessert habe, zum Beispiel bei den Multifunktionslenkrädern und über die Verringerung der Zusatztasten rund um den Dreh-/Drücksteller des MMI-Bediensystems. Damit außer den ihre Fingernägel nachlackierenden Damen im Szene-Café auch die Männer etwas zum Angeben haben, durften die Techniker durchgängig elektromechanische Servolenkungen einbauen, die beispielsweise bei Seitenwind korrigierend eingreifen und generell den Spritverbrauch senken sollen. Die für Fahrschulen wichtigen Vierzylinder 2.0 TDI mit 100, 120 oder 130 kW Leistung sollen über ein Fliehkraftpendel im Zweimassen-Schwungrad bei niedrigen Drehzahlen kultivierter und leiser arbeiten und damit noch früheres Hochschalten erlauben. Eine Start-Stopp-Automatik und die Bremsenergie-Rückgewinnung haben jetzt alle Motoren. Ebenso serienmäßig ist der Aufmerksamkeitsassistent, bei dem sich die Marketingleute freilich begrifflich von Mercedes-Benz abgrenzen: Sie sprechen vom „Fahrerinformationssystem mit Pausenempfehlung“. Das ist immerhin deutsch. (dif)
Audi möbelt den A4 auf
Mit Schwerpunkten bei der Optik wollen die Audianer ihren A4 aufhübschen.