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Autobatterielader im Test

Die GTÜ hat acht Ladegeräte getestet
© Foto: GTÜ

Batterieladegeräte helfen beim Start in der kalten Jahreszeit. Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hat acht moderne Batterielader getestet.


Datum:
12.01.2016
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Gerade an kalten Wintertagen, wenn bei Minustemperaturen die Stromspeicher nicht mehr ihre volle Kapazität bereitstellen, können Kurzstreckenfahrten und leistungsstarke Stromverbraucher wie Heckscheiben- und Sitzheizung die Autobatterien an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit bringen. Startprobleme sind die häufige Folge. Eine Möglichkeit, dem entgegenzuwirken, sind Ladegeräte, mit denen sich der Auto-Akku vorsorglich aufladen lässt. Dadurch erhöht man zum einen die Startsicherheit, aber auch die Lebensdauer der Batterie wird verlängert. Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hat acht moderne Batterielader getestet.

Wichtigstes Einzelkriterium im Kapitel Funktionsumfang war die Qualität des Lade- und Ladeerhaltungsverfahrens. Dabei geht es unter anderem darum, die Akkus möglichst schonend bis zur Ladeschlussspannung aufzuladen, eine Nachladephase einzuleiten und dann in einen Erhaltungsmodus zu wechseln, der die Batterie stets bei optimaler Leistungsfähigkeit hält. Der GTÜ zufolge gibt es geeignete Produkte schon für weniger als 100 Euro. Testsieger mit dem Prädikat „sehr empfehlenswert“ wurde das CTEK MXS 5.0. Fünfmal vergaben die GTÜ-Prüfer die Note „empfehlenswert“, in der Reihenfolge ihrer Platzierung für GYS FLASH 4A, Banner ACCUCHARGER 12V/3A, AEG LM 4.0 6/12V, Bosch C3 6/12V und 4Load Charge Box 3.6. Als „bedingt empfehlenswert“ erwiesen sich beim Test der GTÜ das Speeds BL 530 und das Einhell BT-BC 4D.

Zumeist gute bis sehr gute Ergebnisse notierten die GTÜ-Tester bei Kurzschlussfestigkeit, Ladbarkeit tiefentladener Batterien oder Verpolungsschutz. Kaum Ausreißer auch bei den Qualitätsprüfungen. So blieben die Prüfmuster beim fünfmaligen Falltest aus 85 Zentimeter Tischhöhe durchweg heil. Natürlich spielt auch der Anschaffungspreis bei der Kaufentscheidung eine Rolle. Deshalb setzten die GTÜ-Prüfer die Anschaffungskosten der Testgeräte ins Verhältnis zu ihrer Leistungsfähigkeit. Das im Testfeld mit Abstand billigste Gerät, das Einhell BT-BC 4D erreicht hier zwar maximale Punktzahl, freilich ohne deshalb in der Gesamtwertung nach oben rücken zu können. „Leistung kostet“, lautet das Fazit der Tester, denn zumindest in diesem GTÜ-Test waren die beiden teuersten Batterieladegeräte von CTEK und GYS FLASH zugleich auch die mit den besten Testergebnissen.

(GTÜ/tom)

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