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Immer auf Kurs

Der neue 2er Active Tourer bleibt dank Allrad auch auf schwierigem Gelände auf der Spur
© Foto: BMW

BMW bietet den 2er Active Tourer jetzt auch mit Allrad an.


Datum:
04.12.2014
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Die eingefleischten BMW-Fans tun sich schwer mit den vorn scharrenden Antriebsrädern des 2er Active Tourer. Beenden kann das die „xDrive“ genannte Allrad-Version, die für den 225 i und den 220 d angeboten wird. Für Fahrschulen dürfte nur letztere Motorisierung interessant sein, die laut BMW nach Norm zwischen 4,6 und 4,8 Liter auf 100 Kilometern verbrauchen soll, was 122 bis 127 Gramm CO2 entspricht. Beide Modelle kombiniert BMW serienmäßig mit der 8-Gang Steptronic.

Wie Daimler bei der B-Klasse achtete auch BMW auf einen leichten Allrad, der wenig Platz benötigt. 61 Kilogramm nennen die Bayern als Mehrgewicht. Die Kraftübertragung vom Frontantrieb auf die Hinterachse erfolgt über ein Winkelgetriebe am Vorderachsdifferenzial und eine zweiteilige Gelenkwelle. Kernstück des Allradantriebs ist eine elektrohydraulisch geregelte Lamellenkupplung im Hinterachsgetriebe, die das Antriebsmoment variabel und stufenlos zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt. Die entsprechenden Befehle liefert ein elektronisches Steuergerät, das sich ebenso wie die Hydraulikpumpe an jenem Hinterachsgetriebe befindet.

Damit das System die Antriebskräfte jederzeit bedarfsgerecht zwischen den Achsen „zuteilen“ kann, erfolgt die Ansteuerung des Allradsystems aus dem Steuergerät der Dynamischen Stabilitäts Control (DSC). Zur Analyse der Fahrsituation werden im DSC eine Vielzahl von Daten herangezogen, die Aufschluss über den jeweiligen Fahrzustand geben und eine optimale Verteilung des Antriebsmoments sicherstellen. Dazu zählen Fahrgeschwindigkeit, Quer- und Längsbeschleunigung, Lenkeinschlag, Raddrehzahlen, Längsneigung, Fahrpedalstellung und das Setup über den Fahrerlebnisschalter. Dabei soll die variable Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse vom Fahrer „praktisch nicht zu spüren“ sein.

Das soll auch der Fahrdynamik gut tun: Droht der Active Tourer beispielsweise über die Vorderräder nach außen zu schieben, wird mehr Antriebskraft auf die Hinterachse verlagert, wodurch er präziser einlenken soll. Umgekehrt leitet xDrive überschüssige Kraft auf die Vorderachse, falls das Heck auszubrechen droht. Erst wenn die optimale Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse nicht ausreicht, um den Active Tourer wie gewünscht auf Kurs zu halten, greift DSC mit einer Reduzierung der Motorleistung und/oder dem Abbremsen einzelner Räder ein. Darüber hinaus übernimmt es die Funktion einer Quersperre: Dreht ein Rad durch, ohne Kraft zu übertragen, wird es automatisch abgebremst, womit das Achsdifferenzial mehr Kraft an das gegenüberliegende Rad leitet.

Der Aufpreis für den Allrad fällt moderat aus: 2.000 Euro brutto, respektive 1680,70 Euro netto – einen Hauch weniger als die 1.850 Euro, die Daimler für den B-Klasse-Allrad verlangt.

(gs)

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