Im Jahr 2012 fertigt Recaro Automotive Seating unter dem Markennamen Recaro wieder Lkw-Fahrersitze für zwei Großserien mittlerer und schwerer Lkw. Dazu haben die Techniker einen Baukasten entwickelt, der auf einer robusten metallenen Grundstruktur mit einer festen Kopfstütze und integriertem Dreipunktgurt aufbaut und die Grundlage von Nachrüst-Sitzen für Lkw und Omnibusse bildet. Der Baukasten sieht Varianten mit mechanischer und mit Luftfederung vor. Verstellen kann man die Sitze von Hand oder elektrisch, eine Memoryfunktion soll ebenfalls kommen. Als Zusatzbausteine sind ferner verstellbare Seitenwangen, eine verstellbare Schulterpartie, eine besonders bequeme Ruhestellung und ein Belüftungssystem bestellbar. Bei der Belüftung saugt Recaro die Feuchtigkeit am Rücken ab und bläst nicht einfach nur kalte Luft dorthin. Das erklärte Frank Beermann, der seit 25 Jahren für Recaro arbeitet und für die Formgestaltung verantwortlich ist, am Rande einer Pressekonferenz von Johnson Controls. Dem Innenraum- und Sitz-Spezialisten gehört die Sparte seit Juni 2011. (dif)
Nutzfahrzeuge: Recaro kommt wieder
Mit seiner Marke Recaro möchte der Innenraum- und Sitz-Spezialist Johnson Controls ab 2012 wieder bei Fahrersitzen für Nutzfahrzeuge mitmischen.