Auf dem Fahrwerks-Baukasten des neuen Audi A3 und des kommenden Golf VII basiert auch der neue Seat Leon. Ein gegenüber dem Vorgänger um sechs Zentimeter verlängerter Radstand soll für mehr Platz im Innen- und im Gepäckraum sorgen. Eine zweifarbige Armaturentafel und ein Fahrer-orientiertes Cockpit sollen ebenso wie das um bis zu 90 Kilogramm gesunkene Leergewicht Aha-Erlebnisse schaffen.
Der Leon FR bekommt eine Art Kopie des Fahrerlebnisschalters von BMW. Mit dem „Seat Drive Profile“ kann der Fahrer die Lenkunterstützung, die Gasannahme und sogar den Motorklang variieren. Dazu gibt es die Modi eco, comfort und sport sowie eine Individualeinstellung, die sich auch auf die Ambientebeleuchtung auswirken. Das alles erinnert auch stark an das System „audi drive select“.
An die Startlinie rollt der neue Leon mit dem 1.6 TDI, der 77 kW/105 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 250 Newtonmetern aufbaut. Ihn gibt es auch als „Ecomotive“-Version mit Start-Stop-System und Bremsenergie-Rückgewinnung.
Gleich zu haben ist auch der 2.0 TDI mit 110 kW/150 PS und 320 Newtonmetern maximalem Drehmoment. Ein 1.6 TDI mit 66 kW/90 PS und ein 2.0 TDI mit 135 kW/185 PS folgen etwas später. In einigen Modellen wird es noch ein Fünfgang-Schaltgetriebe geben.
In die Aufpreisliste kommt eine Frontkamera. Sie ist Basis des auf- und abblendenden Fernlichtassistenten und eines Spurhalteassistenten mit Lenkeingriff.
(dif)