In einem langfristigen Test erprobt Volvo den Einsatz eines Schwungrades an der Hinterachse. Eine sechs Kilogramm schwere Kohlefaser-Scheibe mit 20 Zentimeter Durchmesser nimmt beim Bremsen Energie auf und beschleunigt auf bis zu 60.000 Umdrehungen pro Minute.
Beim erneuten Anfahren wird diese Energie auf die Hinterachse übertragen, was kurzfristig einen Leistungszuwachs von 80 PS bewirkt. Volvo schätzt, dass mit dem Schwungrad der Verbrauch um bis zu 35 Prozent gesenkt werden kann.
Ob die Schwungradtechnik in Serie geht, macht Volvo vom Ergebnis des Testeinsatzes abhängig.
(kitz)