Montag, 22. Oktober 2018

13.05.2018Nachrichten

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Müde und erschöpft: Nicht immer liegt´s an Überarbeitung

Müde und ausgelaugt?
Angespannt und erschöpft? Sehr häufig ist gar nicht der Stress, sondern die Schilddrüse schuld
© Foto: Photographee.eu/stock.adobe.com

Wer sich müde, ausgelaugt und deprimiert fühlt, gibt meist der Arbeit die Schuld. Es ist ja auch viel zu tun und angestellte Fahrlehrer zu finden, ist momentan schwer. Wie Ärzte jetzt festgestellt haben, steckt dahinter aber sehr oft eine Schilddrüsenerkrankung - die sogenannte Autoimmunthyreoiditis (AIT), auch Hashimoto genannt. Vor allem Menschen, die an Depressionen und Angstzuständen leiden, haben oft auch die sehr häufig auftretende Erkrankung. Etwa 45 Prozent aller Depressionen und 30 Prozent der Angsterkrankungen gehen mit AIT einher. Da die Erkrankung keine Schmerzen verursacht, wird sie leicht übersehen. Das berichtet spiegel-online.

Wer sich über einen längeren Zeitraum deprimiert fühlt oder unter innerer Unruhe, Anspannung und Erschöpfung leidet, sollte unbedingt seine Schilddrüse überprüfen lassen.

Grundsätzlich macht es Sinn, auf entzündliche Krankheiten zu achten beziehungsweise ihnen vorzubeugen. Denn auch Zahnwurzelentzündungen, Harnwegsinfekte oder chronische Darmerkrankungen beeinflussen die Psyche teilweise so stark, dass die Betroffenen depressiv werden. Das gleiche wurde bei Rheumapatienten und Menschen mit Multipler Sklerose festgestellt. 

(bub)

 

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