16 Prozent der Autofahrer machen keinen Schulterblick

13 Prozent der deutschen Autofahrer prüfen beim Aussteigen nicht, ob sich Radfahrer von hinten nähern
© Foto: DVR

Eine aktuelle Forsa-Umfrage offenbart eine mangelnde Voraussicht von Autofahrern beim Öffnen der Tür und Aussteigen aus einem Fahrzeug.


Datum:
10.09.2019

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Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Rahmen der Kampagne „Kopf drehen. Rad Fahrende sehen!“ prüft mehr als jeder zehnte befragte Autofahrer beim Aussteigen aus dem Fahrzeug nicht, ob sich Radfahrer von hinten nähern. Darauf macht der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) aufmerksam. 16 Prozent der Umfrageteilnehmer hätten zudem angegeben, selten oder nie einen Schulterblick zu machen. Und sieben Prozent würden selten oder nie den Spiegel nutzen, um keine Fahrradfahrer zu übersehen.

StVO schreibt Sorgfaltspflicht beim Aussteigen vor

Paragraf 14 Absatz 1 StVO schreibt vor, dass sich Autofahrer und auch Mitfahrer vor dem Aussteigen aus einem Fahrzeug vergewissern müssen, dass sie keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährden. Dies wissen jedoch laut Umfrage lediglich 88 Prozent. Um die Gefahr von Dooring-Unfällen einzugrenzen, empfiehlt der DVR deshalb den sogenannten "holländischen Griff" anzuwenden, also die Fahrertür mit der rechten Hand zu öffnen.

(ts)

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