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40 Prozent weniger Kohlendioxid bis 2030 geplant

Politiker und Interessengruppen streiten über die richtigen Grenzwerte bei der Schadstoffemission
© Foto: Auto-Medienportal.net

Das EU-Parlament hat darüber abgestimmt, wie viel CO2 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge bis 2030 ausstoßen dürfen. Ob dieser Grenzwert letztlich durchsetzbar ist, ist fraglich.


Datum:
04.10.2018
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40 Prozent weniger CO2 sollen Neuwagen bis 2030 (gegenüber 2021) ausstoßen, wenn es nach einer Abstimmung des EU-Parlaments geht. Bis 2025 wünschen sich die Parlamentarier eine 20-prozentige Reduktion. „Derzeit stoßen neue Autos pro Kilometer durchschnittlich 118,5 Gramm CO2 aus. Im Jahr 2021 dürfen es, so hat es die EU bereits beschlossen, noch höchstens 95 Gramm sein. Nach den Vorstellungen des EU-Parlaments soll der Wert in zwölf Jahren auf 57 Gramm sinken.“ Diese Details zur Abstimmung in Straßburg teilt die Website Klimareporter mit.

Ob diese Grenzwerte durchsetzbar sind, ist fraglich. Denn das EU-Parlament, Kommission und EU-Rat bekommen es noch mit den Vertretern der Mitgliedsstaaten zu tun – man muss sich auf eine gemeinsame Position einigen. Die EU-Staaten würden sich in Umweltfragen „üblicherweise weniger ehrgeizig“ als die Europaabgeordneten zeigen, meint Klimareporter. Das lassen erste Äußerungen der Bundesregierung bereits erahnen. „Deutschland will sich dafür einsetzen, dass die Regulierung der Autobranche nicht über das Maß hinausgeht, das die EU-Kommission vorgeschlagen hat“, heißt es weiter. Diese hatte nur eine Reduktion um 30 Prozent bis 2021 vorgesehen.

Umweltschützer und Lobbyisten der Autoindustrie bewerten die Straßburger Entscheidung logischerweise gegensätzlich: Während erstere finden, dass noch schärfere Vorgaben nötig seien – 60 bis 70 Prozent weniger CO2 bis 2030 –, um die Umwelt effektiv zu schützen, warnt der Verband der Automobilindustrie vor „Verlust von Wertschöpfung und Beschäftigung in vielen europäischen Ländern“.

(tc)

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