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Angebotskärtchen am Seitenfenster: Betrüger oder seriöse Händler?

Hinter den Visitenkarten mit einem Kaufangebot stecken oft Händler, die Autos für den Export suchen
© Foto: Eibner-Pressefoto/picture-alliance

Man kommt zurück zum Parkplatz und da stecken sie schon am Seitenfenster des Autos: kleine Visitenkarten mit einem Kaufangebot. Zwar muss dahinter nicht immer ein Gauner stecken – meist sind es Händler, die Autos für den Export suchen. Dennoch rät der ADAC zur Vorsicht


Datum:
20.05.2016
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Man kommt zurück zum Parkplatz und da klemmen sie schon im Seitenfenster des Autos: kleine Visitenkarten mit einem Kaufangebot. Zwar muss dahinter nicht immer ein Gauner stecken – meist sind es Händler, die Autos für den Export suchen. Dennoch rät der ADAC zur Vorsicht.

Autobesitzer sollten besonders bei Preisverhandlungen darauf achten, dass sie sich ihr Auto nicht „schlecht machen“ lassen. Auch sollten sie nicht auf angebliche Mängel hereinfallen, durch die der Käufer versucht, den Preis zu drücken. Der ADAC rät deshalb dazu, sich vorab zu informieren, wie viel das eigene Auto noch wert ist. Ist sowieso kein hoher Erlös beim Verkauf des Wagens zu erwarten, kann sich ein solches Geschäft lohnen. Auf keinen Fall sollte sich der Verkäufer unter Druck setzen lassen. Sollte der Gegenüber auf eine schnelle Entscheidung drängen, empfiehlt der ADAC: Lieber Abstand vom Verkauf nehmen.

Um kein Risiko einzugehen, sollte der Autobesitzer sein Fahrzeug vor dem Verkauf selbst abmelden. Denn wenn der Käufer den Wagen nicht ummeldet oder plötzlich verschwindet, muss der Vorbesitzer weiterhin für die Versicherung zahlen. Auch vor Verkäufen per Handschlag rät der ADAC ab. Diese sollten stets schriftlich, etwa mit einem Mustervertrag, festgehalten werden. Bei der Art der Bezahlung warnt der Automobilclub vor Schecks, Anzahlungen oder Überweisungen. Wird bar gezahlt, ist es ratsam, das Geld am Schalter einer Bank einzuzahlen. So kann ein Betrug durch Falschgeld ausgeschlossen werden.

Auf noch etwas macht der ADAC aufmerksam: Der Autobesitzer sollte vorneweg die Telefonnummer auf dem Angebotskärtchen überprüfen. Denn manchmal handelt es sich nicht um eine Festnetz- oder Handynummer, sondern um eine kostenpflichtige Rufnummer.

(jg)

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