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Ballungsräumen droht Mangel an E-Auto-Ladestationen

Schnellstmöglich müssen neue private Ladestationen gebaut werden, fordert die dena
© Foto: ADAC/Ralph Wagner

Nach Ansicht der Deutschen Energie-Agentur (dena) könnte es in den nächsten Jahren in Ballungsräumen zu wenige private Ladestationen geben. Umso wichtiger sei der Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur.


Datum:
21.04.2020
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Mit der zunehmenden Elektrifizierung des Verkehrs wächst auch der Bedarf an privat und öffentlich zugänglichen Ladepunkten. Zwar verfüge Deutschland über ein großes Potenzial von acht bis zwölf Millionen privaten Ladepunkten in Gebäuden mit einer oder zwei Wohnungen, jedoch nur über ein Potenzial von 0,45 bis1,8 Millionen privaten Ladepunkten bei Gebäuden mit drei oder mehr Wohnungen. Deshalb sei vor allem in verdichteten Wohngegenden sowie in Ballungsräumen der Ausbau der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur notwendig.

Infrastruktur schnell ausbauen

Die Autoren der Studie raten deshalb dazu, Förderungen auf Gebiete zu fokussieren, in denen wegen der hohen Kaufkraft hohe Elektroauto-Zahlen zu erwarten seien und zugleich wegen dichter Besiedlung das Potenzial für private Ladestationen gering sei. Zudem sollten Fahrzeughersteller, Energieversorger und der Bund stärker kooperieren, um den Bedarf an Ladeinfrastruktur besser vorhersagen zu können. Außerdem müssten rechtliche Hürden für die Errichtung privater Ladepunkte abgebaut werden.

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur muss schnell stattfinden, fordert die dena zudem. Denn bereits im Jahr 2022 sei regional mit Engpässen an öffentlich zugänglichen Ladestationen zu rechnen.

(ts)

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