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Bilanz 2021: Neuer Tiefststand bei Verkehrstoten und Verletzten

Im vergangenen Jahr wurden im Schnitt täglich sieben Menschen im Straßenverkehr getötet und 885 verletzt
© Foto: Frank Hoermann/Sven Simon/picture-alliance

Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat in einer Pressemitteilung neue Zahlen zu den Verkehrsunfällen 2021 veröffentlicht. Obwohl die Zahl der Verkehrsunfälle gegenüber 2020 um 3,1 Prozent angestiegen ist, liegt sie dennoch niedriger als vor der Corona-Pandemie.


Datum:
12.07.2022
Autor:
Marie Maier
Lesezeit: 
3 min
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Im Jahr 2021 starben laut Destatis in Deutschland 2.562 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen. Das waren 5,8 Prozent oder 157 Menschen weniger als im Vorjahr. Die Zahl der bei Straßenverkehrsunfällen verletzten Personen ging gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Prozent auf 323.129 zurück. Damit sank die Zahl der Verkehrstoten und Verletzten erneut und erreichte den tiefsten Stand seit mehr als 60 Jahren. Durchschnittlich erfasste die Polizei etwa 6.300 Verkehrsunfälle pro Tag. Dabei wurden täglich 885 Menschen verletzt und sieben Menschen getötet.

Insgesamt zählte die Polizei 2021 2,3 Millionen Verkehrsunfälle in Deutschland. Das waren 3,1 Prozent mehr als 2020. Dennoch lag die Zahl der Unfälle weiterhin deutlich unter dem Vor-Pandemie-Niveau. Bei knapp 90 Prozent der Unfälle blieb es bei einem Sachschaden, bei elf Prozent der Unfälle wurden Menschen getötet oder verletzt. Während die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um 2,1 Prozent auf knapp 260.000 zurückging, stieg die Zahl der Sachschadensunfälle gegenüber dem Vorjahr um 3,8 Prozent auf knapp 2,1 Millionen.

Zahl der Unfälle auf Autobahnen gestiegen

Die meisten Unfälle mit Personenschaden 2021 ereigneten sich mit 68 Prozent innerhalb von Ortschaften, 25 Prozent auf Landstraßen und sechs Prozent auf Autobahnen. Innerorts ist die Zahl der Unfälle mit Personenschaden im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent auf 177.000 Unfälle zurückgegangen, auf den Landstraßen mit 0,3 Prozent auf 65.000 Unfälle dagegen kaum. Auf Autobahnen wurden 2021 jedoch mehr Menschen verletzt oder getötet – hier ist die Zahl um 7,7 Prozent auf 16.400 Unfälle angestiegen.

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