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Blackbox im Auto: Deutsche uneins

Unfall auf der Landstraße: Was ist passiert? Ein Unfalldatenspeicher könnte den Verlauf klären
© Foto: Luftbildfotograf/stock.adobe.com

Unfalldatenspeicher im Auto sind umstritten, legt eine Umfrage nahe: Während Kritiker Datenschutzprobleme befürchten, argumentieren Befürworter mit einer leichteren Klärung von Schuldfragen bei Unfällen.


Datum:
09.02.2018
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Das Goslar Institut berichtet von einer repräsentativen Erhebung des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR): Darin hätten sich 34 Prozent der Befragten für einen verpflichtenden Einbau von sogenannten Unfalldatenspeichern (UDS) in Autos ausgesprochen. Aber: 42 Prozent lehnen diese ab. Zehn Prozent der insgesamt 2.000 Befragten hatten keine Meinung zum Thema.

Die Pro-Seite sieht laut Goslar Institut „den Hauptvorteil der UDS in deren Beitrag zu einer besseren Analyse von Unfällen“. Das glauben 85 Prozent der Befürworter. Die Schuldfrage könne schneller geklärt werden, meinen 81 Prozent. „Erkenntnisse für die Unfallforschung versprechen sich 66 Prozent von einer solchen Blackbox und 61 Prozent einen positiven Einfluss auf das Verhalten der Verkehrsteilnehmer“, berichtet das Goslar Institut weiter. Die Contra-Seite führt ebenfalls gewichtige Argumente ins Feld: Verletzungen des Datenschutzes (69 Prozent) und Manipulationen (39 Prozent).

Ein UDS gibt Aufschluss über das Fahrverhalten eines Kfz-Führers. Es speichert fahrdynamische sowie fahrtechnische Daten, ähnlich einer „Blackbox“ im Flugzeug. 

(tc)

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