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Bundeskriminalamt: Fahrzeugdiebstähle steigen leicht

Die Gefahr eines Autodiebstahls ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich
© Foto: RioPatuca Images/Fotolia

Die Zahl der Pkw-Diebstähle ist seit etwa fünf Jahren stabil und im Jahr 2015 leicht gestiegen. In welchen Bundesländern besonders viel geklaut wird und welche Marken beliebt sind.


Datum:
31.08.2016
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19.391 Diebstähle. Das ist die Bilanz des Jahres 2015, die das Bundeskriminalamt (BKA) Ende August in Wiesbaden veröffentlicht hat. Im Vergleich zum Vorjahr sind das rund 850 gestohlene Fahrzeuge mehr. Insgesamt bewegt sich das Niveau der Kfz-Entwendungen in etwa auf dem der letzten Jahre; 2011 etwa waren es 19.318. Das BKA drückt es in seinem sogenannten „Bundeslagebild Kfz-Kriminalität“ so aus: „Die Fallzahlen bewegen sich seit 2009 - von geringen Schwankungen abgesehen - weiterhin auf einem gleichbleibenden Niveau.“

Die Statistik des BKA gibt auch Auskunft darüber, welche Fahrzeuge gestohlen werden. Klar an der Spitze liegt Volkswagen (5123 dauerhaft entwendete Pkw), vor Audi (3139) und BMW (2637). Insgesamt stammen rund 72 Prozent der geklauten Autos von deutschen Herstellern. Zugenommen hat vor allem der Diebstahl hochpreisiger SUV und Geländewagen.

Gefährliches Berlin, sicheres Bayern
In den Bundesländern gibt es sehr unterschiedliche Entwicklungen. Starke prozentuale Anstiege verzeichnen Niedersachen und Hamburg, weniger Pkw-Entwendungen gab es in Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Sachsen. In Relation zu den zugelassenen Pkw wird in Hamburg, Berlin und Brandenburg am meisten geklaut, in Bayern, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg passiert nur wenig. Zum Vergleich: In Bayern werden 11 von 100.000 zugelassenen Pkw geklaut, in Berlin 381 von 100.000.

Die große Mehrheit der Tatverdächtigen kommt aus Deutschland – zwei Drittel. Bei der international organisierten Kfz-Verschiebung dominieren laut BKA „osteuropäische Tätergruppierungen, wobei insbesondere polnisch dominierten Tätergruppierungen eine besondere Bedeutung zukommt“.

Das Kriminalamt stellt insgesamt eine „wachsende Professionalität der Täter und eine hohe Flexibilität hinsichtlich der Form der Tatbegehung“ fest. Aus diesem Grund rechnen die Experten auch nicht mit einer Entspannung der Lage in den nächsten Jahren.

(tr)

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