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Das Wetter: Risiko für Autofahrer

Wechselhaftes Wetter kann das eigene Fahrverhalten beeinträchtigen
© Foto: Christian Müller/Fotolia

Unbeständige Witterung kann Schmerzen, Depressionen oder Konzentrationsschwäche auslösen und so das Unfallrisiko steigern.


Datum:
22.01.2014
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Mal warm, mal kalt, mal frostig, mal regnerisch – das stetig wechselnde Wetter beschert vielen Menschen Kopfschmerzen oder Kreislaufbeschwerden und erhöht so das Unfallrisiko im Straßenverkehr. Denn die Wetterfühligkeit wirkt sich negativ auf die Leistungsfähigkeit und damit auch auf die eigene Fahrsicherheit aus. Brummt der Schädel, nehmen Fahrer die anderen Verkehrsteilnehmer verzögert war und reagieren auch langsamer. „Im schlimmsten Fall kann nicht rechtzeitig agiert werden, wenn beispielsweise Kinder unvermittelt auf die Fahrbahn laufen. Das Risiko eines Unfalls ist hoch und sollte nicht unterschätzt werden“, warnt Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht (DVW).

Durchs Wetter hervorgerufene Gliederschmerzen können die Sicherheit ebenfalls beeinträchtigen, etwa wenn der Schulterblick schwer fällt oder das Umgreifen des Lenkrads. Auch das Bremsverhalten kann sich ändern. Außerdem reagieren manche Menschen auf Witterungsschwankungen auch mit erhöhter Lichtempfindlichkeit der Augen. Ist der Fahrer stetig durch den Gegenverkehr geblendet, sinkt die Fahrsicherheit rapide.

Das Auf und Ab der Temperaturen schlägt zudem vielen Menschen aufs Gemüt: Anspannung, schlechte Laune oder sogar Depressionen lassen die Toleranz gegenüber schwierigen Verkehrssituationen sinken. Unüberlegtes oder falsches Handeln kann die Folge sein. Deshalb empfiehl der DVW, nur Auto zu fahren, wenn man sich körperlich und seelisch fit fühlt. Im Zweifelsfall ist es für alle Beteiligten sicherer, auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Taxi umzusteigen.

Auch Medikamente – sowohl freie als auch rezeptpflichtige – können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen, indem sie Müdigkeit, Schwindel oder Konzentrationsschwäche auslösen. „Wir legen jedem Autofahrer die Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker ans Herz“, betont Bodewig.

(hst)

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