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Defekte Autos nicht auf der Straße abstellen

Fahrzeuge, die nicht mehr fahrtüchtig sind, können zum Verkehrshindernis werden
© Foto: Wellnhofer Designs/stock.adobe.com

Das Auto ist kaputt und nicht mehr fahrbereit? Dann darf es nicht auf einer öffentlichen Fläche abgestellt werden – selbst wenn es ordnungsgemäß zugelassen ist. Sonst sind hohe Bußgelder und Abschleppkosten möglich, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.


Datum:
01.09.2021
Autor:
Saskia Doll
Lesezeit: 
3 min
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Ein abgemeldetes Auto hat bekanntermaßen auf der Straße und auf öffentlichen Plätzen nichts zu suchen. Aber auch für ein zugelassenes Fahrzeug gilt: Wenn es beispielsweise einen Motorschaden oder platte Reifen hat, darf es nicht einfach für mehrere Wochen im öffentlichen Verkehrsraum stehen. „In einem solchen Fall gehen die Behörden davon aus, dass der Besitzer den Wagen abgestellt hat – und das ist nicht erlaubt“, erklärt Rico Kretschmer, Abteilungsleiter Schadenmanagement bei der R+V. „Ein Auto darf nur abgestellt werden, wenn es jederzeit im Straßenverkehr einsatzbereit ist.“ Wer sich nicht daran hält, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss bis zu 500 Euro zahlen. Hinzu kommen mögliche Abschleppkosten.

Verkehrsbehinderungen möglich

Grund für diese Regelung: Autofahrer müssen ihr Fahrzeug jederzeit wegfahren können, beispielsweise wenn am Abstellort eine Baustelle eingerichtet wird. Außerdem kann ein defektes Auto den Verkehr behindern – insbesondere auf belebten Straßen.

Anders sieht es bei kleinen Mängeln aus. „Wenn ein Auto lediglich ein kaputtes Rücklicht oder einen Schaden am Außenspiegel hat, wird es in der Regel als verkehrstauglich eingestuft. Dann darf es auch im öffentlichen Raum stehen“, so Kretschmer. Entscheidend ist die grundsätzliche Fahrtüchtigkeit. Wer wegen einer Panne oder eines Unfalls einen Parkplatz nur vorübergehend nutzt, muss sich ebenfalls keine Sorgen machen. Für kurze Zeit dürfen Fahrzeughalter ihr Auto in solchen Fällen auf der Straße abstellen.

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