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Diebstahl von Katalysatoren nimmt zu

Steigende Rohstoffpreise sorgen dafür, dass der ADAC immer häufiger wegen geklauter Kats ausrückt
© Foto: Opel

Die steigenden Preise für Fahrzeugersatzteile scheint auch den Diebstahl dieser anzuheizen. Anscheinend steigt auch das Interesse an Fahrzeug-Katalysatoren.


Datum:
23.01.2023
Autor:
Bastian Hambalgo
Lesezeit:
2 min
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Wie aus einer aktuellen Auswertung der ADAC Straßenwacht hervorgeht, sind Katalysatoren immer häufiger im Fokus von Dieben. Im Jahr 2022 wurde der ADAC insgesamt 1.038 Mal gerufen, weil ein Kat entfernt wurde. Ein neuer Rekord. Zum Vergleich: Im Jahr 2018 registrierte der ADAC 77 solcher Fälle, 2019 waren es immerhin schon 169. In den beiden Pandemiejahren 2020 und 2021 stieg die Zahl auf 420 bzw. 959. Der Automobilclub geht davon aus, dass die Dunkelziffer deutlich höher ist.

Besonders häufig sind ältere Fahrzeugmodelle mit Benzinmotoren von den Diebstählen betroffen, da hier der Dreiwege-Kat gut zugänglich in der Mitte des Fahrzeugbodens verbaut wurde. Konkret sind ältere Generationen von Opel Astra, Toyota Prius und VW Polo überdurchschnittlich oft Ziel der Attacken. Mittelfristig wird die Zahl der entwendeten Kats wohl wieder sinken, da dieser bei modernen Fahrzeugen in der Nähe des Motors eingebaut wird, um ihn durch die Abwärme schneller in das perfekte Temperatur-Fenster zu bringen.

Besonders beliebt sind Katalysatoren laut ADAC aktuell, da die Preise für die darin verbauten Rohstoffe wie Platin, Palladium und Rhodium stark gestiegen sind.

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