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Drei Prozent der Autofahrer mit Handy am Ohr

Der Anteil der Handy-Telefonierer am Steuer ist bei den Männern (3,1 Prozent) höher als bei den Frauen (2,7 Prozent)
© Foto: Dekra

Drei Prozent aller deutschen Autofahrer telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichtung. Das ergab eine bundesweite Erhebung der Sachverständigenorganisation Dekra.


Datum:
16.06.2014
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Dekra Automobil hat für eine Erhebung mehr als 10.000 Pkw-Fahrer quer durch die Republik an allen Wochentagen erfasst. Das Ergebnis: Drei Prozent der Fahrer haben zum Zeitpunkt der Beobachtung entgegen des Handy-Verbots ohne Freisprecheinrichtung telefoniert. An Werktagen ist die Ablenkungsquote dabei spürbar höher als am Wochenende (Samstag 2,1 Prozent, Sonntag 1,9 Prozent). Im Tagesverlauf liegt die Quote zu den klassischen Berufsverkehrszeiten höher als zu anderen Zeiten: Zwischen 7 und 9 Uhr telefonieren 3,4 Prozent der Autofahrer ohne Freisprecheinrichtung, zwischen 15 und 17 Uhr sind es 3,3 Prozent.

Ob das Handy benutzt wird, hängt laut Dekra-Erhebung auch davon ab, ob jemand innerorts, auf Landstraßen oder außerorts unterwegs ist – und davon, wie die Straßensituation aussieht. Auf Landstraßen an Knotenpunkten wie Kreuzungen oder Einmündungen telefoniert jeder 50. Pkw-Fahrer (2,0 Prozent), innerorts auf gerader Strecke liegt der Wert fast doppelt so hoch (3,7 Prozent). Die höchste Handy-Quote wurde in der Kleinwagenklasse mit 3,8 Prozent festgestellt, während sie in der Luxus- und Oberklasse nur bei 1,6 Prozent lag. 

Kommunikation mit dem Handy ist aber nicht die einzige Tätigkeit, mit der sich Autofahrer am Steuer ablenken lassen. Hinzu kommen weitere Aktivitäten wie die Bedienung von Radio oder Navigationssystem, bis hin zum Rasieren oder Schminken am Steuer. Zusammen mit Essen, Trinken und Rauchen machen solche anderweitigen Ablenkungen – zusätzlich zur Handynutzung – einen Anteil von 2,9 Prozent aus. 

(ab)

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