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Drei Tipps zu… Generation Alpha

Die Generation Alpha ist mit dem Smartphone aufgewachsen 
© Foto: Studio Romantic/stock.adobe.com

Die „Generation Alpha“ steht in den Startlöchern, in einigen Jahren wird diese sich in den Fahrschulen anmelden. Was sollten Fahrlehrer wissen?


Datum:
29.07.2022
Autor:
Thomas Cyganek
Lesezeit: 
3 min
1 Kommentare

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Im Fahrlehrerbrief 7/8 2022 gibt Autor Constantin Gillies einen Ausblick auf die kommende Generation Jugendlicher: Nach der Generation Z macht sich die Generation Alpha bereit, schreibt er. Was sollten Fahrlehrer zu den ab 2010 Geborenen wissen? Drei Tipps dazu:

Tipp 1: Noch digitalaffiner als die „Gen Z“

Die „Alphas“ sind laut Gillies „schon als Baby von Smartphones und Tablets umgeben“, anders als die Gen Z, die ihr erstes Mobilgerät erst in der Schule bekommen hat. Sie hätten von klein auf beobachten können, wie ihre Eltern soziale Netzwerke nutzen. „Das echte Leben und das Smartphone werden für sie noch stärker verschmelzen“, zitiert Gillies Jugendforscher Simon Schnetzer. Gerade im Auto dürfte das Probleme machen, fürchtet er. Das mobile Gerät während der Fahrstunde auszuschalten, werde den Alphas noch schwerer fallen als der Generation Z.

Tipp 2: „Snackable Content“

Die Generation Alpha will möglichst viel mit einem Wischen übers Display erledigen. „Das erwarten die Jugendlichen auch vom Lernen“, warnt Generationenforscher Rüdiger Maas im Fahrlehrerbrief. Alles muss intuitiv sein, mit viel Video, mit kurzen Texten und vor allem „snackable“, also in kleinen Häppchen. Die Generation Alpha ist sehr gut im Wiederholen, zeigt aber oft Schwächen, wenn es um die Anwendung von Wissen, den Transfer geht. Das adaptive Verständnis fehlt.“

Tipp 3: Eltern fahren auf dem Rücksitz mit

Worauf müssen sich Fahrschulen einstellen, wenn es um die Eltern der Alphas geht? „Unter anderem darauf, dass die Eltern in der Fahrstunde auf dem Rücksitz mitfahren wollen. Das zeichnet sich heute schon ab. Es gibt Eltern, die sitzen bei jeder Ballett- oder Schwimmstunde dabei, um permanent ihren Nachwuchs zu loben – aber auch aus Ängsten, es könnte etwas passieren oder sie verpassen etwas“, glaubt Generationenforscher Maas. Alle Unternehmen mit jungen Zielgruppen müssten mit dem Einfluss der Eltern rechnen, warnt dieser weiter. „Das gilt auch für Fahrschulen. Sie müssen ihr Marketing zum Beispiel noch stärker an den Eltern ausrichten. Denn in vielen Fällen werden sie die Fahrschule aussuchen – und sich beschweren, wenn das Kind durch eine Prüfung fällt.“

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KOMMENTARE


Roland

31.07.2022 - 18:30 Uhr

Guten Tag, als tätiger Fahrlehrer weiß ich, dass ein gedrucktes "Etwas" immer noch sehr gut bei den Fahrschülern ankommt. Ein "pdf" auf dem Smartphone liest sich nur bedingt gut, störende Whattsapp-u.a.-Nachrichten lenken genau so ab wie ein Touch-Displays im digitalen Auto. Wir Fahrlehrer haben es in der Hand, die zukünftigen Fahrschüler mit "altmodischen" zu unterrichten. Probieren Sie es aus:-) Gruß Roland


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