DVR: Beifahrer sollen besser auf Anzeichen für Sekundenschlaf achten

Weithin unterschätzte Gefahr: der Sekundenschlaf. Der Beifahrer kann darauf einwirken, dass deshalb kein Unfall passiert
© Foto: Andrey Popov/Fotolia

Obwohl Beifahrer ihren Fahrer vor dem berüchtigten Sekundenschlaf bewahren können, nehmen Begleitpersonen die Anzeichen für dessen Müdigkeit oft nicht ernst.


Datum:
17.07.2018

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Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) hat gut 1.700 Personen, die einen Kfz-Führerschein haben, zum Thema Sekundenschlaf befragt. Dabei kam heraus, dass viele der Befragten als Beifahrer die Risiken unterschätzen, die drohen, wenn ihr Fahrer am Steuer langsam müde wird.  

Nur etwas mehr als die Hälfte hakt demnach ernsthaft nach, ob der Fahrer wirklich noch fit ist. 56 Prozent haben zum Beispiel eine Pause vorgeschlagen, 54 Prozent einen Fahrerwechsel angeboten und 39 Prozent haben nach Müdigkeit gefragt, wenn sie gemerkt haben, dass der Fahrer gähnt oder sich die Augen reibt.

Von den Befragten, die ihren Fahrer als nicht mehr ausreichend aufmerksam einschätzen, unterschätzt dann jeder Vierte die Gefahr des Sekundenschlafs, wie die Umfrage ergab. 24 Prozent würden zwar versuchen, die Person am Steuer im Gespräch von ihrer Müdigkeit abzulenken, dies allerdings sei nicht zu empfehlen, warnt der DVR. „Das Einzige, was hinter dem Steuer gegen akute Müdigkeit hilft, ist eine Pause, am besten alle zwei Stunden. Beifahrer sollten im Zweifel auf einen Fahrerwechsel oder eine Pause bestehen."

(tc)

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