E-Ladeinfrastruktur: Fachkräfte benötigt

Für den Aufbau der Ladeinfrastruktur gibt es laut BEM zu wenig Fachkräfte
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Die Umstellung auf Elektromobilität soll neue Jobs schaffen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung des Bundesverbands E-Mobilität (BEM) in Berlin.


Datum:
15.10.2019

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Wie der Bundesverband E-Mobilität (BEM) ermittelt hat, soll allein der Aufbau der Ladeinfrastruktur 255.000 Fachkräfte in den nächsten zehn Jahren erfordern. Dabei seien neue Arbeitsplätze im Automotive-Bereich oder bei der Batterieherstellung noch nicht erfasst, heißt es in einer BEM-Pressemitteilung. Etwa 300.000 Ladesäulen im öffentlichen und halböffentlichen Bereich sowie etwa zehn Millionen Ladepunkte im privaten Wohn- und Mieteigentum sowie an Arbeitsplätzen müssten errichtet werden, schätzt der Verband.

„Die Installation dieser Infrastruktur, Wartung und Monitoring, Integration stationärer Speicher zur Lastspitzenkompensation, der Installation zusätzlicher erneuerbarer Energieerzeugungs-Anlagen sowie die Vorgänge zur Prüfung der Mess- und Eichrechtskonformität bilden neue Tätigkeitsfelder, für die schon heute zu wenig Fachkräfte zur Verfügung stehen“, warnt BEM. Das betreffe insbesondere die Berufsfelder Elektriker, Elektrotechniker, Service, IT und Montage, die bei der Installation der Ladeinfrastruktur benötigt würden. Die Untersuchung beziffert das Investitionsvolumen zum Aufbau der Ladeinfrastruktur auf 111 Milliarden Euro.

(tc)

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