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Eis entfernen ohne Kratzer

Populär, aber problematisch: Eiskratzer. Sie drücken kleine Schmutzpartikel ins Glas
© Foto: mkrberlin/Fotolia

Für viele Autofahrer ohne Garage gehört es zur allwinterlichen Routine, morgens vor Fahrtbeginn die Scheiben ihres Fahrzeugs vom Eis zu befreien. Über die Jahre hinweg hat sich dafür als prädestiniertes Werkzeug der Eiskratzer etabliert. Dabei gibt es bessere Alternativen.


Datum:
17.12.2015
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Fachleute warnen immer wieder, dass Eiskratzer die Scheiben beschädigen können. Denn durch den Druck, den man auf den Eiskratzer ausübt, werden zugleich kleine Schmutzpartikel ins Glas gedrückt. Dabei kommt es zu Beschädigungen, die den Fahrer später bei Sonnen- oder Gegenlicht blenden können.

Doch welche Alternativen gibt es zum Kratzer? Als wirkungsvolle Vorsorge gegen vereiste Autoscheiben empfehlen Experten die Schutzfolie. Dieses in Zubehörhandlungen und Heimwerkermärkten preiswert erhältliche Hilfsmittel wird abends über die Frontscheibe gelegt und morgens wieder abgenommen. Fertig und fahrbereit! Einfacher und schonender für die Glasoberfläche geht’s kaum.

Als sanfter Ersatz für den Eiskratzer haben sich in den vergangenen Jahren zudem Enteisungssprays durchgesetzt. Ihre Inhaltsstoffe, zu denen auch Alkohol gehört, lassen das Eis auf den Scheiben schmelzen, bis es ohne Rückstände abgewischt werden kann. Inzwischen müssen Autofahrer bei der Anwendung solcher Sprays auch keine Angst mehr um ihre Wischerblätter haben: Deren Gummilippen können moderne und hochwertige Sprays nichts mehr anhaben.

Weniger empfehlenswert ist dagegen, die Eisschicht auf den Autoscheiben mit heißem Wasser anzugehen. Denn durch den hohen Temperaturunterschied kann es zu Spannungsrissen im Glas kommen. Bei richtigen Minusgraden und wenn das Wasser nicht heiß genug ist, läuft man darüber hinaus Gefahr, dass es nur noch zusätzlich auf der Scheibe gefriert.

Man sollte sich nicht dazu hinreißen lassen, Gegenstände zu behelfsmäßigen Kratzern umzufunktionieren. Dies gilt für CD-Hüllen ebenso wie für Scheckkartenhüllen. Denn diese Hilfsmittel sind nicht stabil genug, um tatsächlich etwas gegen das Eis ausrichten zu können. Zudem können sie brechen und zu Verletzungen führen.

Am besten fährt im Winter deshalb derjenige, der abends vorausschauend die Schutzfolie auf der Autoscheibe anbringt. Er oder sie nimmt am nächsten Morgen nur die Folie wieder ab und kann entspannt und mit vollem Durchblick in den Tag starten.

(Goslar Institut/tc)

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