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Es klappert die Kiste

Der Schirmherr der Aktion SafetyCheck, Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (Mitte) mit dem Dekra Vorstandsvorsitzenden Stefan Kölbl (r.) und Dekra Automotive Vorstand Clemens Klinke
© Foto: Dekra

Der Dekra SafetyCheck hat auch in diesem Jahr wieder gezeigt: Fahranfänger sind oft mit alten Autos unterwegs – und diese Fahrzeuge haben teilweise gravierende Sicherheitsmängel.


Datum:
04.11.2015
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Fahranfänger sind oft mit alten Fahrzeugen unterwegs – und diese Fahrzeuge haben teilweise gravierende Sicherheitsmängel. Das hat auch in diesem Jahr die Aktion SafetyCheck gezeigt, welche die Sachverständigenorganisation Dekra in Kooperation mit der Deutschen Verkehrswacht und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat zum neunten Mal veranstaltet hat. Mehr als 16.000 junge Fahrer nahmen an der Aktion teil – bei fast drei Vierteln der Autos stellten die Dekra Experten Mängel fest. Beim SafetyCheck konnten junge Autobesitzer ihre Fahrzeuge bundesweit in einer der 75 Dekra Niederlassungen kostenlos untersuchen lassen. Der Abschlussbericht der Aktion 2015 ist jetzt an den Schirmherrn, Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, übergeben worden.

Die Fahrzeuge, die im Rahmen der Aktion untersucht wurden, waren im Durchschnitt 11,9 Jahre alt. Das sind fast drei Jahre mehr als der Pkw-Gesamtbestand in Deutschland, der laut Statistik des Kraftfahrtbundesamts im Schnitt 9,0 Jahre alt ist. Wie schon in den vergangenen Jahren zeigte sich auch 2015, dass mit zunehmendem Fahrzeugalter die Mängelquote deutlich ansteigt: Fahrzeuge unter drei Jahren wurden zu knapp 29 Prozent bemängelt. Bei den 7- bis 9-jährigen Fahrzeugen liegt der Anteil schon bei 70 Prozent. Bei den 13- bis 15-jährigen Autos steigt der Wert auf fast 90 Prozent.

Rund 46 Prozent aller untersuchten Fahrzeuge hatten Mängel in den Bereichen Fahrwerk, Räder/Reifen und Karosserie, 42 Prozent an Beleuchtung, Elektrik und Elektronik, 32 Prozent an der Bremsanlage.

Die Aktionsbilanz zeigt auch, dass inzwischen elektronische Sicherheitssysteme auch in der älteren Fahrzeugflotte weit verbreitet sind: Neun von zehn Fahrzeugen waren mit ABS (90,9 Prozent) und Airbag (92,7 Prozent) ausgestattet. Deutlich mehr als die Hälfte (58,3 Prozent) hatte ESP/ASR an Bord. Über keines der drei Systeme verfügten nur noch 6,8 Prozent der untersuchten Fahrzeuge. Wie wichtig es ist, diese Systeme auf ihre Funktionsfähigkeit zu prüfen, beweisen die Ergebnisse auch 2015: 6,6 Prozent der ESP/ASR-Systeme, 2,5 Prozent der Airbags und 2,2 Prozent der ABS mussten bemängelt werden.

(Dekra/cm)

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