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Fachsprachekurs als Vorbereitung für Verkehrsberufe

Wertvolles Puzzlestück zur Integration: der berufsvorbereitende Fachsprachekurs für Verkehrsberufe
© Foto: Coloures-pic/Fotolia

Die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF) stellt interessierten Fahrschulen Unterlagen zur Zertifizierung einer Bildungsmaßnahme für Verkehrsberufe zur Verfügung. Ziel ist der Erwerb fachspezifischer Deutschkenntnisse.


Datum:
12.02.2016
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Die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF) stellt interessierten Fahrschulen Unterlagen zur Zertifizierung einer Bildungsmaßnahme für Verkehrsberufe zur Verfügung. Ziel ist der Erwerb fachspezifischer Deutschkenntnisse. 

Arbeitsuchende, Migranten oder Flüchtlinge, die Berufskraftfahrer werden oder den Führerschein erwerben wollen, haben oft ein Problem, wenn sie sich mit der deutschen Sprache schwertun: Grundkenntnisse in Deutsch reichen meist nicht aus, um Begriffe wie Waldschneise oder Spurrille zu verstehen. Damit ist das Ausbildungsziel in Gefahr. Auf gut deutsch: Die Auszubildenden scheitern an der Prüfung.

Um Abhilfe zu schaffen, bietet die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF) interessierten Fahrschulen, die als Bildungsträger im Bereich der zertifizierten Maßnahmen tätig sind, Unterlagen für einen berufsvorbereitenden Fachsprachekurs an. Der „Berufsvorbereitende Sprachkurs zur Teilnahme an der beschleunigten Grundqualifikation für den Güter- und/oder Personenverkehr sowie zur Vorbereitung auf den Führerscheinerwerb“ eignet sich insbesondere für

-       Arbeitsuchende mit Migrationshintergrund.

-       Arbeitsuchende mit Förderbedarf für die fachspezifische Bildungssprache des Berufsbildes „Berufskraftfahrer Personen- und/oder Güterverkehr“.

-       Arbeitsuchende, die sich aufgrund von Sprachdefiziten auf die Führerscheinausbildung und Prüfung vorbereiten möchten.

-       Personen, die sich in der Ausbildung befinden und fachsprachliche Unterstützung bei der Vorbereitung auf die IHK-Prüfung der „Beschleunigten Grundqualifikation“ benötigen.

-       Arbeitsuchende, die sich über den Sprachaufbau besser für den Arbeitsmarkt sowie Aus- und Weiterbildungsmarkt für Teilqualifikationen, insbesondere TQ1 und TQ3 qualifizieren wollen.

Der Kurs umfasst 480 Unterrichtseinheiten und dauert 16 Wochen. Damit steigen die Chancen, sich in den Ausbildungs-, Weiterbildungs-, und Arbeitsmarkt zu integrieren. Das Angebot umfasst unter anderem eine Maßnahmenbeschreibung, eine Maßnahmenspezifikation sowie eine Kostenkalkulation, mit denen interessierte Fahrschulen, die zertifizierte Bildungsträger sind, eigene zertifizierte Maßnahmen schnell und unkompliziert erstellen und anbieten können.

„Dieser Kurs ist eigentlich als zweiter Kurs nach einem grundsätzlichen Deutschkurs vorgesehen, um das spezielle Kraftfahrerdeutsch zu pauken“, sagt Dieter Quentin, 2. Stellvertretender Vorsitzender der BVF. Dieser Kurs sei eine „willkommene Ergänzung“ bereits bestehender Bildungsmaßnahmen für die Qualifizierung von Kraftfahrern, um den zu erwartenden Zustrom von Migranten, Fremdsprachlern oder Flüchtlingen gerecht zu werden, „damit diese Menschen überhaupt die leiseste Chance haben, die Prüfungen zu bestehen.“

Die BVF stellt diese Unterlagen zur Maßnahme nur interessierten Mitgliedern der angeschlossenen Landesverbände zu einem Preis von 240 Euro zzgl. 19 % gesetzlicher Umsatzsteuer zur Verfügung.

Bestellungen:

Servicegesellschaft der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände mbH
Alboinstraße 56
12103 Berlin
Telefon: +49 30 7 56 59 61 90
Fax: +49 30 7 56 59 61 99
E-Mail: servicegmbh@bvf-deutschland.de

(tc)

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