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Falscher Reifendruck ist ein Massenphänomen

Jeder dritte Reifen hatte zu niedrigen oder zu hohen Druck
© Foto: DVR

Mehr als ein Drittel aller gecheckten Reifen wiesen bei der "Wash & Check"-Aktion des Deutschen Verkehrssicherheitsrates einen falschen Druck auf. Tendenz steigend.


Datum:
20.11.2016
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Im Rahmen der "Wash & Check"-Aktion 2016 hat die Initiative Reifenqualität des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner festgestellt, dass der Reifendruck bei 36 Prozent der geprüften Reifen falsch eingestellt war – das sind 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Rahmen von Wash & Check 2016 wurden nach Angaben des DVR zwischen dem September und 1. Oktober 1.511 Pkw mit insgesamt 6.044 Reifen an Waschstraßen im gesamten Bundesgebiet überprüft. Davon wiesen 1.788 (30 Prozent) einen zu niedrigen, 361 (6 Prozent) einen zu hohen Reifendruck auf.

„Bei einem zu niedrigen Fülldruck wird der Reifen übermäßig durchgewalkt. Langfristig kann dies zur Ablösung der Lauffläche oder zu einem Reifenplatzer führen“, warnte der Verkehrssicherheitsrat in einer Mitteilung. Bei jedem zweiten Tankstopp sollte ein Check erfolgen: Reifendruck, Profiltiefe, Reifenalter und Sichtprüfung auf Beulen, Risse und Einfahrschäden.

Wie bewerteten die Prüfer beim Check? Als „nicht optimal“ galt der Reifendruck, wenn er unterhalb des für das jeweilige Fahrzeug geltenden Reifendrucks gemäß Herstellerangaben im Türholm, Tankdeckel oder in der Betriebsanleitung lag – oder aber mindestens 0,5 bar oberhalb des empfohlenen Reifendrucks bei voller Beladung.

(tr)

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