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„Geschwindigkeit bleibt der Killer Nummer 1"

NRW-Innenminister Jäger legte die Verkehrsunfallstatistik 2016 vor
© Foto: Picture Alliance/dpa/Federico Gambarini

In Nordrhein-Westfalen gab es im Jahr 2016 deutlich mehr Schwerverletzte. Ein wachsendes Problem ist das Smartphone am Steuer.


Datum:
28.02.2017
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Nordrhein-Westfalen hat seine Verkehrsunfallstatistik 2016 vorlegt. Demnach sind im vergangenen Jahr auf den Straßen in NRW fast gleich viele Menschen im Verkehr gestorben wie im Vorjahr: 523. Die Zahl der Schwerverletzten stieg hingegen deutlich um 2,9 Prozent auf 13.600.

Das größte Problem sind Unfälle mit Todesfolge auf der Autobahn. „Auf der Autobahn wird mit harten Bandagen gekämpft. Das spiegelt sich in der Unfallstatistik wider", sagte Innenminister Ralf Jäger (SPD). Für den Minister steht fest: „Es gibt drei Todsünden auf der Autobahn: Zu hohe Geschwindigkeit, Ablenkung und zu geringer Sicherheitsabstand."

In 163 Fällen war überhöhtes Tempo die Ursache für den tödlichen Unfall – jeder Dritte starb aufgrund dieses Vergehens. „Geschwindigkeit bleibt der Killer Nummer 1“, sagte der Minister.

Aber auch das Thema Smartphone rückt in den Fokus – viele der Unfallopfer waren abgelenkt. Immer häufiger stelle die NRW-Polizei fest, dass Unfallopfer abgelenkt waren, sagte Jäger. „Vielen ist noch immer nicht klar, wie gefährlich selbst ein kurzer Blick aufs Display ist. Während der Fahrt online, bedeutet vielleicht für immer offline.“

Gute Nachrichten gab es bei den Motorradfahrern und bei den Fußgängern, wo die Zahl der getöteten Verkehrsteilnehmer sank. 

(tr)

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