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Großteil der Deutschen braucht Fahrerlaubnis im Alltag

Mehr als die Hälfte der deutschen Fahrerlaubnisinhaber ist täglich oder fast täglich mit dem Auto unterwegs
© Foto: Picture-alliance/dpa-Themendienst

Eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands beweist: Für die große Mehrheit ist der Erwerb der Fahrerlaubnis nach wie vor von zentraler Bedeutung für die persönliche Mobilität. Die eigene Fahrerlaubnisprüfung haben die meisten positiv in Erinnerung.


Datum:
09.04.2022
Autor:
Saskia Doll
Lesezeit: 
3 min
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92 Prozent der erwachsenen Bundesbürger haben derzeit eine Fahrerlaubnis der Klasse B. Laut den Ergebnissen der Befragung des TÜV-Verbands ist darunter für 88 Prozent die Fahrerlaubnis wichtig oder sogar sehr wichtig, um die täglichen Dinge des Lebens bewältigen zu können. Das gilt auch für die junge Generation: Für 76 Prozent der 16- bis 29-jährigen Führerscheinbesitzer ist die Fahrerlaubnis für das tägliche Leben wichtig oder sehr wichtig. In der Altersgruppe der 30- bis 44-Jährigen sind es 90 Prozent und unter den Befragten ab 45 Jahren sogar 92 Prozent.

„Zwar verliert das eigene Auto an Bedeutung und Carsharing-Konzepte, E-Bikes oder ein gut ausgebauter Nahverkehr werden wichtiger, aber der eigene Führerschein bleibt für die meisten Menschen Grundlage individueller Mobilität“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. Wie die Umfrage zeigt, setzen sich 63 Prozent der Fahrerlaubnisinhaber täglich oder fast täglich hinters Steuer. Weitere 23 Prozent fahren mindestens einmal pro Woche selbst.

Weitreichender Nutzen

Laut Umfrage reichen die Vorteile der Fahrerlaubnis weit über das bloße Beherrschen eines Fahrzeugs hinaus. 68 Prozent der Befragten sehen den Nutzen der Fahrerlaubnis auch darin, dass sie als Grundlage für den eigenen Lebensunterhalt dienen kann. 54 Prozent geben an, dass Fahrschüler im Rahmen der Fahrausbildung die Verkehrsregeln umfassend erlernen und sich damit sicher im Straßenverkehr bewegen können. Denken die Befragten an ihre Fahrprüfung zurück, sind die Einschätzungen weit überwiegend positiv. 91 Prozent fühlten sich bei ihrer praktischen Fahrprüfung fair behandelt. Nur bei 7 Prozent war das nicht der Fall und 2 Prozent machten keine Angaben.

Bewährtes System bei Fahrerlaubnisprüfungen

Objektivität und Neutralität der Prüfer sind für 76 Prozent der Befragten bei einer Fahrprüfung besonders wichtig, gefolgt von einer fairen Beurteilung der individuellen Fahrkompetenz (69 Prozent) und der Kompetenz der Prüfer (56 Prozent). Aspekte wie möglichst geringe Kosten (14 Prozent) oder die schnelle Verfügbarkeit eines Prüfungstermins (14 Prozent) spielen nur eine untergeordnete Rolle. 66 Prozent sind der Meinung, dass sich das deutsche System für die Durchführung der Fahrerlaubnisprüfungen bewährt hat und daher bestehen bleiben sollte. 24 Prozent können sich Veränderungen vorstellen und 10 Prozent haben dazu keine Meinung.

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