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Hubraumgrenzen bald Vergangenheit?

Das Bundesverkehrsministerium setzt sich auf Bitte der BVF bei der EU für den Wegfall der Hubraumgrenzen ein
© Foto: Torsten Rauhut/Fotolia

Die modernen A2-Motorräder haben einen Hubraum von unter 400 Kubik und erfüllen so die unsinnige Prüfungsanforderung nicht.


Datum:
07.11.2016
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Ein ärgerliches Problem für die Fahrlehrerschaft ist die Festlegung der Hubraumgrenzen bei der Prüfungsfahrzeugbeschreibung von Motorrädern. „Ich habe mich schon vor der Einführung vehement dagegen gewehrt – sowohl als BVF-Vorsitzender als auch in meiner damaligen Eigenschaft als Vorsitzender der Europäischen Fahrlehrer Assoziation“, sagt Gerhard von Bressensdorf, Vorsitzender der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF).

Seinerzeit wollte der EU-Gesetzgeber abwarten, was die Praxis ergibt. Und die hat Anfang des Jahres gezeigt, dass die neuen A2-Motorräder in ganz anderen Hubraumklassen angeboten werden als bislang. „Die modernen A2-Motorräder haben überwiegend einen Hubraum von unter 400 Kubik“, sagt von Bressensdorf. „Ich habe mich sofort ans Bundesverkehrsministerium gewandt und darauf hingewiesen. Schließlich reicht die Festschreibung des leistungsbezogenen Gewichts als Anforderung an das Prüfungsfahrzeug völlig aus!“

Das Bundesverkehrsministerium habe daraufhin bei der EU-Kommission umgehend einen entsprechenden Antrag gestellt und es sei davon auszugehen, dass sich Brüssel nun für den Wegfall der Hubraumgrenzen oder eine signifikante Absenkung auf unter 250 ccm entscheiden werde, sagt von Bressensdorf.

Wie die Tabelle zeigt, die im Anhang heruntergeladen werden kann, haben die namhaften Hersteller A2-Motorräder, die hervorragend für die Ausbildung geeignet sind und alle gestellten Anforderungen  erfüllen - aber einen Hubraum unter 400 Kubik haben.

Die besonderen Fahrschulkonditionen, die einige Hersteller bieten, sind in der November-Ausgabe der Zeitschrift „Fahrschule“ auf den Seiten 23 und 24 aufgelistet.

(bub)

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