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Im Alter sicher mobil

Die Deutsche Verkehrswacht unterstützt Senioren im Straßenverkehr
© Foto: NA/Thinkstock

2013 kamen insgesamt 3.339 Menschen im Straßenverkehr ums Leben, darunter 493 im Alter zwischen 18 und 24 Jahren und 999 Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren.


Datum:
06.07.2014
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Auf deutschen Straßen starben 2013 so wenig Menschen wie nie. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, kamen insgesamt 3.339 Menschen im Straßenverkehr ums Leben, darunter 493 im Alter zwischen 18 und 24 Jahren und 999 Senioren ab 65 Jahren. Die Zahl der über 65-jährigen Senioren liegt gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Prozent höher. 398 der getöteten 999 Senioren, das sind knapp 40 Prozent, kamen im Pkw ums Leben, 302 Senioren, also rund 30 Prozent, waren als Fußgänger unterwegs. Als Radfahrer starben 197 Senioren.

„Es ist der Wunsch eines jeden Menschen, auch im Alter noch selbstständig mobil zu sein – Bewegung gehört zu einem guten Leben dazu. Die Zahlen der getöteten Seniorinnen und Senioren über 65 Jahre zeigt auf ein Problem hin, dem sich unsere Gesellschaft zukünftig noch ernsthafter stellen muss“, sagt Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht (DVW) und Bundesminister a.D. „Mobilitätskonzepte müssen einer alternden Gesellschaft Rechnung tragen, und ältere Menschen müssen Vorsorge treffen, um länger fit zu bleiben.“

Die DVW bietet verschiedene Programme an, um ältere Menschen zu unterstützen. Das Programm „Mobil bleiben, aber sicher!“ sieht durchaus den reichen Erfahrungsschatz, den gerade ältere Verkehrsteilnehmer mitbringen. Andererseits treten jedoch im Laufe der Jahre körperliche Defizite auf, die die Fahrsicherheit beeinträchtigen. Schleichende körperliche Veränderungen, wie das Nachlassen der Sehkraft oder des Hörvermögens, werden von den Betroffenen oft lange nicht bemerkt. Die Verkehrswachten bieten Senioren erlebnisorientierte Lernformen, Tests und praxisnahe Übungen mit Pkw und Fahrrad, in denen das eigene Können unverbindlich getestet werden kann. 2013 fanden bundesweit 376 Veranstaltungen statt. „Die veröffentlichten Zahlen nehmen wir als Anlass, unsere Bemühungen bei den Verkehrsteilnehmern im Alter ab 65 Jahren weiter zu verstärken", sagt Bodewig.

Bei den Menschen zwischen 18 und 24 Jahren sank die Zahl der Getöteten um 19,3 Prozent auf 493 Todesopfer. Wie die DVW bereits im Februar mitteilte, nimmt sie diese erfreuliche Entwicklung als Ansporn, bei dieser Zielgruppe einen Arbeitsschwerpunkt zu setzen. Denn trotz allem starben im vergangenen Jahr von einer Million Personen dieser Altersgruppe 77 Menschen im Straßenverkehr, wodurch diese Gruppe weiterhin diejenige mit dem größten Unfallsterberisiko ist.

Weitere Informationen zu den Seniorenprogrammen der DVW unter deutsche-verkehrswacht.de/home/angebote/senioren.html

(se)

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