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Junge Autofahrer oft mit mangelhaften Fahrzeugen unterwegs

Junge Fahrer sind oft mit alten Autos unterwegs. Viele von diesen weisen Mängel auf
© Foto: Dekra

Fast drei Viertel der untersuchten Fahrzeuge junger Leute haben Mängel, stellte die Verkehrssicherheitsaktion SafetyCheck fest.


Datum:
17.10.2016
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Die Fahrzeuge von jungen Autofahrern weisen nach wie vor teilweise gravierende Sicherheitsmängel. Das ist die Bilanz der zehnten Auflage der Verkehrssicherheitsaktion SafetyCheck, die die Sachverständigenorganisation Dekra in Kooperation mit der Deutschen Verkehrswacht und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat veranstaltet.

Rund 15.000 junge Fahrer nahmen an der Aktion teil – bei fast drei Vierteln der Autos stellten die Experten Mängel fest. Beim SafetyCheck konnten junge Autobesitzer ihre Fahrzeuge bundesweit in einer der 75 Dekra-Niederlassungen kostenlos untersuchen lassen. Der Abschlussbericht der Aktion 2016 wird an den Schirmherrn, Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, übergeben.

Junge Fahrer sind, vor allem aus Kostengründen, oft mit alten Autos unterwegs. Die Fahrzeuge, die im Rahmen des SafetyCheck 2016 untersucht wurden, waren im Durchschnitt 12,3 Jahre alt. Das sind über drei Jahre mehr als der Pkw-Gesamtbestand in Deutschland. Die Auswertung der Aktion belegt auch 2016, dass die Mängelquote mit zunehmendem Fahrzeugalter stark ansteigt. So liegt die Mängelquote bei den weniger als drei Jahre alten Fahrzeugen bei 28 Prozent. Im Alter von sieben bis neun Jahren steigt sie auf 66 Prozent, bei den 13- bis 15-jährigen auf 83 Prozent. Auch bei den Baugruppen bleibt das Bild fast unverändert: 46 Prozent aller Fahrzeuge hatten Mängel an Fahrwerk, Rädern/Reifen und Karosserie, 40 Prozent an Beleuchtung, Elektrik und Elektronik, 33 Prozent an der Bremsanlage.

Die Ausstattungsquote mit elektronischen Sicherheitssystemen steigt weiter auch bei den älteren Fahrzeugen. Neun von zehn Fahrzeugen beim SafetyCheck 2016 waren mit ABS und Airbag ausgestattet. Sechs von zehn Fahrzeugen hatten ESP/ASR an Bord. Keines der drei Systeme hatten nur noch 6,4 Prozent der untersuchten Fahrzeuge verbaut. Die Initiatoren des SafetyCheck wollen junge Fahrer für die Bedeutung der technischen Fahrzeugsicherheit sensibilisieren, ebenso wie für die Risiken des Straßenverkehrs insgesamt.

(ts)

 

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