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Kalifornien regelt den Verkehr für automatische Fahrzeuge

Autonomes Fahren in Kalifornien: Die Verantwortung liegt weiterhin beim Fahrer
© Foto: Auto-Medienportal.net/Audi

Kalifornien hat sich zum weltweit wichtigsten Testgelände für Versuche mit automatischen Fahrzeugen entwickelt. Jetzt beschloss die Straßenverkehrsbehörde DMV (California Department of Motor Vehicles) Regeln für Fahrten mit autonomen Autos, die ab 2017 gelten sollen - für die Allgemeinheit.


Datum:
11.01.2016
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Kalifornien hat sich zum weltweit wichtigsten Testgelände für Versuche mit automatischen Fahrzeugen entwickelt. Jetzt beschloss die Straßenverkehrsbehörde DMV (California Department of Motor Vehicles) Regeln für Fahrten mit autonomen Autos, die ab 2017 gelten sollen - für die Allgemeinheit.

Das Mitte Dezember 2015 veröffentlichte Regelwerk wird sich bis zu seiner endgültigen Verabschiedung zunächst der öffentlichen Diskussion stellen, aber schon jetzt in der Testphase Industrie und Verbraucher darauf vorbereiten, was auf die Kunden zukommt.

Wichtigste Punkte: In jedem autonom fahrenden Wagen muss ein Führerscheinbesitzer mitfahren, der bei Notfällen ins Lenkrad greifen kann. Damit steht auch fest, dass ein solches vorhanden sein muss. Kommt es zu einem Unfall oder einem Verstoß gegen Verkehrsregeln, bleibt alles beim Alten: Die Verantwortung liegt beim Fahrer oder gegebenenfalls beim Unfallverursacher. Alle drei Jahre müssen die Autos zur technischen Prüfung, Hackerangriffe auf die Software der selbstfahrenden Autos und auf Regeln zum Datenschutz sollen nach Möglichkeit unterbunden werden. Sicherheit habe, schrieb das DMV, oberste Priorität.

Das will auch Google nicht bestreiten. Doch von der Pflicht, stets ein Lenkrad mitzuführen, zeigte sich der Software-Gigant enttäuscht. Google würde nämlich am liebsten autonome Autos ohne Lenkrad und Pedale rollen lassen. "Wir wollen Autos entwickeln, die einfach per Knopfdruck Personen von A nach B transportieren. Damit wollen wir die Mobilität von Millionen Menschen verändern – sprich, die 94 Prozent aller Unfälle eliminieren, die wegen menschlichen Versagens passieren oder denjenigen das Autofahren möglich machen, die es sonst nicht können", hieß es.

Doch daraus wird nichts, zumindest nicht auf öffentlichen Straßen in Kalifornien. Vielleicht ist auch das ein Grund dafür, dass Google sich jetzt auf Taxis für Privatgelände, beispielsweise den Werksverkehr, konzentrieren möchte. Nur in Texas, das in den USA eine ähnlich souveräne Rolle spielt wie Bayern in Deutschland, darf Google weiterhin seine steuerlosen Vehikel testen.

(ampnet/hrr/tc)

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