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Klein und kompakt? – Fehlanzeige!

Ob der Neuwagen wegen seiner Größe noch in die alte Garage passt, ist in vielen Fällen nicht mehr sicher
© Foto: bubutu/stock.adobe.com

Viele Fahrzeugmodelle wurden in den letzten Jahren stetig breiter und größer. Das ist das Ergebnis einer Auswertung der ADAC Autodatenbank.


Datum:
04.02.2021
Autor:
Theresa Siedler
Lesezeit: 
2 min
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Für Nutzer älterer und oft schmaler Garagen wird die Suche nach einem passenden neuen Auto eine immer größere Herausforderung. Schuld daran sind die vielen Modelle, die mit der Zeit stetig breiter geworden sind. Das ist das Ergebnis einer Auswertung der ADAC Autodatenbank. Der Autoclub hat hierfür eine Liste aller aktuellen Modelle zusammengestellt, die inklusive Außenspiegel nicht breiter als 1,90 Meter und nicht länger als 4,70 Meter sind. Berücksichtigt wurden dabei, so der ADAC, Neuwagen sowie gebrauchte Modelle ab dem Baujahr 2010.

Das Ergebnis: Die schmalsten verfügbaren Neuwagen unter 1,90 Meter Breite seien in vielen Fällen Elektroautos. Das „schlankste“ Fahrzeug überhaupt ist der zweisitzige, offene Renault Twizy mit einer Breite über Außenspiegel von nur 1.396 Millimetern, berichtet der ADAC. Abgesehen vom Renault Twizy ist das schmalste Auto seit 2010 der Daihatsu Copen, ein Roadster mit gerade einmal 1.644 Millimetern Breite. Auch die Chevrolet-Modelle Matiz und Spark sind mit 1.725 Millimetern Breite sehr schmal.

Golf zeigt Entwicklung deutlich

Wie sehr Fahrzeuge in der Vergangenheit in die Breite gewachsen sind, lässt sich am Beispiel des VW Golf beobachten: Die erste Generation war weniger als 1,80 Meter breit, während der aktuelle Golf VIII auf mehr als 2,07 Meter Breite angewachsen ist.

Der ADAC sieht diese Entwicklung kritisch und fordert Hersteller auf, das kontinuierliche Größenwachstum zu bremsen. Denn selbst als Zweitfahrzeuge gedachte Kleinwagen sind heute bereits so groß, dass sie oft vollkommen erstwagentauglich seien, mahnen die Experten des Autoclubs.

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