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Kontaktlose Bezahlverfahren werden kaum genutzt

Immer mehr Deutsche zahlen ihren Einkauf mit Karte statt Cash
© Foto: svort/Fotolia

Wie ticken die Deutschen in Geldfragen: Cash, Karte, kontaktlos oder mobil? Eine aktuelle Umfrage zeigt, ob Bargeld noch beliebt ist und welche Marke beim Geldtransfer klar vorne liegt.


Datum:
10.12.2017
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Immer mehr Bundesbürger zahlen ihre Einkäufe im stationären Handel mit Karte. Das zeigen die Ergebnisse des „Trendmonitor Finanzdienstleistungen“ des Marktforschungsinstituts Nordlight Research, für den rund 1.200 Bundesbürger mit Internetanschluss befragt wurde.

Ein Auslaufmodell ist das Bargeld deshalb aber lange noch nicht. Mehr als jeder dritte Verbraucher zahlt an der Kasse weiterhin bevorzugt in bar, ein weiteres Drittel zu gleichen Teilen in bar und mit Karte. Neue und kontaktlose Bezahlverfahren werden erst selten genutzt. Bargeldloses Zahlen ist aber stark im Kommen. 28 Prozent der Befragten Konsumenten geben an, im Alltag bereits überwiegend bargeldlos zu zahlen, auch jenseits von Online-Käufen. Vor zwei Jahren lag dieser Wert noch bei 21 Prozent.

Für kontaktloses Bezahlen zeigen viele kein Interesse. Eine Möglichkeit ist das Tätigen kleinerer Einkäufe ohne Unterschrift und Pin etwa durch einfaches Auflegen der Kreditkarte. Zehn Prozent der Konsumenten nutzt eine solche Möglichkeit. 50 Prozent der Bundesbürger sind die Systeme „Paypass“ (Mastercard), „girocard kontaktlos“ (Sparkassen/VR-Banken) oder „Paywave“ (Visa) dem Namen nach zwar bereits bekannt; das Nutzungsinteresse ist allerdings bisher gering.

Eine andere Möglichkeit, mobil zu bezahlen, sind Smartphone plus Wallet App. Auch diese Zahlverfahren haben (noch) einen schweren Stand.  In der Bekanntheit und Nutzung liegt „Payback Pay“ an der Spitze, gefolgt von „Apple Pay“, „Google Wallet“ und weiteren. Genutzt wird das Mobile Payment allerdings erst selten: „Apple Pay“ ist beispielsweise einem Drittel der Bundesbürger namentlich bekannt; heruntergeladen haben die App allerdings nur drei Prozent und aktiv nutzen tun diese lediglich ein Prozent.

„Gerade in Deutschland brauchen die Anbieter innovativer Zahlungsservices einen langen Atem“, sagt Torsten Melles, Geschäftsführer bei Nordlight Research. „Neugier und Vertrauen der Verbraucher halten sich derzeit noch in engen Grenzen.“

Anders sieht das bei den sogenannten „Peer-to-Peer-Zahlungssystemen“ aus – Geldtransfer per App an Bekannte und Freunde. 42 Prozent der befragten Bundesbürger haben „Paypal“ nach eigenen Angaben bereits genutzt. „Paydirekt“ ist den meisten Internetnutzern bekannt, wird bisher aber kaum genutzt. (tr)

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