Kühler Kopf trotz Hitzewelle

Die hohen Temperaturen können unter anderem das Herz-Kreislaufsystem von Autofahrern stark belasten
© Foto: Jürgen Fälchle/stock.adobe.com

Die aktuelle Hitzewelle in Deutschland belastet auch Verkehrsteilnehmer. Die Deutsche Verkehrswacht (DVW) gibt deshalb hilfreiche Tipps, die das Unfallrisiko senken und Autofahrer einen kühlen Kopf bewahren lassen.


Datum:
13.08.2020
Autor:
Theresa Siedler
Lesezeit: 
3 min

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Durch hohe Temperaturen kann auch die körperliche Fitness von Verkehrsteilnehmern nachhaltig beeinflusst werden, warnt die Deutsche Verkehrswacht in einer aktuellen Pressemitteilung. So könne es am Steuer aufgrund der Hitze unter anderem zu Herz-Kreislaufproblemen, Müdigkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten kommen. Um Unfallrisiken zu minimieren, gibt die DVW folgende Tipps:

  1. Viel Flüssigkeit: Zur Regulierung der Körpertemperatur produziert der Mensch Schweiß und kann dabei mehrere Liter Flüssigkeit verlieren. Um diesen Verlust auszugleichen und eine Dehydrierung zu vermeiden, ist viel Trinken enorm wichtig. Am besten sind dabei Wasser, Fruchtschorle oder ungesüßter Tee ohne Koffein. Auch unterwegs sollten immer ausreichend Getränke dabei sein. Zwei bis drei Liter pro Tag genügen meist, bei körperlicher Anstrengung erhöht sich jedoch der Bedarf. Auf Alkohol sollte verzichtet werden.
  2. Ungeschützte schützen: Wer bei hohen Temperaturen auf dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs ist, ist der Sonne meist schutzlos ausgeliefert. Daher sind bei längeren Fahrten oder Wegstrecken regelmäßige Pausen im Schatten empfohlen. Eine Kopfbedeckung schützt vor direkter Sonneneinstrahlung. Vor allem Kinder und ältere Menschen sind bei Hitze stark gefährdet und sollten vorsichtig unterwegs sein.
  3. Treibhaus Auto: Der Innenraum eines PKW heizt sich in der Sonne besonders schnell auf und kann durchaus 60 Grad Celsius übersteigen. Vor und gegebenenfalls während der Fahrt ist gutes Lüften angesagt. Wer eine Klimaanlage in Betrieb hat, sollte darauf achten, dass der Temperaturunterschied nicht zu hoch ist, um beim Aussteigen den Kreislauf nicht zu stark zu belasten. Auch das Gebläse sollte nicht direkt auf den Körper gerichtet sein, um Erkältungen zu vermeiden.
  4. Motorrad: Bei Hitze haben Motorradfahrende wohl die meisten Probleme. Helm, Handschuhe, Stiefel und lange Schutzkleidung können bei hohen Temperaturen, direkter Sonneneinstrahlung oder langen Wartezeiten im Stau den Körper stark aufheizen und die Leistungsfähigkeit gefährlich einschränken. Da angemessene Schutzkleidung unverzichtbar ist, schaffen luftige Varianten, Funktionswäsche und offene Helme ein wenig Abhilfe. Dennoch sollten lange Ausfahrten bei sonnigem Wetter mit hohen Temperaturen möglichst vermieden werden.

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#Deutsche Verkehrswacht

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