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Lungenarzt räumt Rechenfehler ein

Lungenexperte Köhler muss seine Aussagen zu den Grenzwerten revidieren, im Kern bleiben sie aber bestehen
© Foto: olando/stock.adobe.com

Nachdem er gemeinsam mit mehr als 100 Lungenexperten die Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide infrage gestellt hat, gesteht Mediziner Dieter Köhler nun Fehler in seinen Berechnungen.


Datum:
16.02.2019
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Vor gut drei Wochen sorgte die Meldung von Lungenarzt Dieter Köhler, der die geltenden Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide infrage gestellt hatte, für Aufsehen. Mehr als 100 deutsche Lungenexperten hatten sich der Stellungnahme des Lungenarztes angeschlossen, schreibt die Online-Ausgabe der Tagesschau. Auch fahrschule-online.de hatte darüber berichtet. Nun rudere Köhler zurück und räume Fehler in seinen Berechnungen ein, heißt es im Bericht. Nach wie vor bleibe er aber bei der Grundaussage, dass die Grenzwerte, auf denen Diesel-Fahrverbote in Städten basieren, nicht ausreichend wissenschaftlich begründet seien. 

Bereits vor Köhlers Berichtigung hätten aber ohnehin schon andere Experten erklärt, dass nicht nur der in der Stellungnahme angeführte Vergleich zwischen einer durchgängigen Belastung durch verschmutze Luft und einer vorrübergehenden Belastung, wie beispielsweise durch das Rauchen, massiv hinke. Auch die Berechungungen zur Feinstaubkonzentration seien beispielsweise falsch gewesen. Wie die Tageschau weiter erfahren haben will, sieht das Verkehrsministerium in den begangenen Rechenfehlern trotzdem kein großes Problem. Vielmehr hätte die Kritik der Lungenexperten einen „Impuls“ zur Debatte um die Grenzwerte gegeben. Darauf müsse und könne man auf wissenschaftlicher und sachlicher Ebene aufbauen.

(ts)

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